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    <title>Unic - Magazin – Die Geschichten. Die Menschen. Die Hintergründe</title>
    <updated>2026-04-20T16:17:45.912Z</updated>
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    <subtitle>Wie arbeiten wir? Wer sind die Menschen hinter den Projekten? Wie erleben unsere Kund:innen die Zusammenarbeit? Stöbern Sie in unseren Magazin-Geschichten.</subtitle>
    <rights>© Unic 2026</rights>
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        <title type="html"><![CDATA[Rapid Prototyping mit Vercel v0 – Ideen in Stunden testen]]></title>
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        <updated>2026-04-10T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Viele Unternehmen warten Wochen auf einen ersten Prototyp. Mit Vercel v0 und Unic verkürzen wir das auf Stunden – ohne Qualitätsverlust.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>In Kürze</h2><ul><li><p>Vercel v0 verwandelt Texteingaben in funktionsfähige UI-Komponenten</p></li><li><p>Jeder Entwurf ist sofort als Live-Preview testbar</p></li><li><p>Unic verbindet Tool-Expertise mit Human-centered Design</p></li><li><p>Figma-Import und GitHub-Anbindung sichern den Übergang in die Entwicklung</p></li><li><p>Kund:innen erhalten ein validiertes Konzept – nicht nur ein Mockup</p></li></ul><h2>Warum klassisches Prototyping zu langsam ist</h2><p>Der Weg von der Idee zum ersten sichtbaren Ergebnis dauert in vielen Projekten zu lang. Lange Abstimmungsrunden, aufwendige Setups und fehlendes Frühfeedback bremsen die Innovationskraft. Das kostet nicht nur Zeit – es kostet Entscheidungssicherheit.</p><h2>Vercel als Fundament für Geschwindigkeit</h2><p>Vercel optimiert das Deployment von Next.js und anderen modernen Frontend-Anwendungen automatisch. Jeder Commit erzeugt eine Live-Preview. Edge-Optimierung sorgt für schnelle Ladezeiten – ohne aufwendiges Setup. Für unsere Kund:innen bedeutet das: Jeder Entwurf lässt sich sofort testen, teilen und weiterentwickeln.</p><h2>Vercel v0 – der Turbo für die Ideationsphase</h2><p>Vercel v0 ist ein KI-gestütztes Entwicklungstool. Es nimmt natürliche Sprache oder grobe Skizzen auf und generiert daraus UI-Komponenten. In unseren Workshops läuft das in drei Schritten:</p><ol><li><p><b>Zieldefinition</b> – Wir skizzieren gemeinsam Ziel und Kernfunktionen.</p></li><li><p><b>Sofortige Visualisierung</b> – Vercel v0 liefert erste Komponenten, direkt als Live-Preview.</p></li><li><p><b>Feedback-Schleife</b> – Kund:innen sehen das Ergebnis live, geben Rückmeldung, wir passen in Echtzeit an.</p></li></ol><p>Wichtig: Vercel v0 liefert kein fertiges Produkt. Es ist ein kraftvolles Werkzeug für die frühe Ideationsphase. Unsere Stärke liegt darin, das Tool gezielt zu steuern – seine Möglichkeiten und Grenzen zu kennen.</p><h2>Unsere Stärke: Expertise trifft Toolverständnis</h2><p>Viele Agenturen arbeiten entweder gestalterisch oder technisch. Unic verbindet beide Welten. Unsere Verankerung in Unternehmens- und Geschäftsarchitektur sowie unsere Expertise in Customer Experience ermöglichen es, aus dem Rohprototyp sofort wertvolle Konzeptnachweise zu ziehen:</p><ul><li><p><b>Value Proposition Maps</b>, die den Nutzen klar machen</p></li><li><p><b>User Flows</b>, die den Weg der Nutzer:innen visualisieren</p></li><li><p><b>Technische Machbarkeitschecks</b> mit Backend-Integrationsperspektiven</p></li></ul><p>Kund:innen erhalten so nicht nur ein Mockup – sondern eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Innerhalb von Stunden statt Tagen.</p><h2>Direkt in Design- und Dev-Teams integriert</h2><p>Bestehende Figma-Dateien lassen sich in Vercel v0 importieren. Designer:innen und Entwickler:innen schliessen damit die Lücke zwischen Design-Tool und KI-gestützter Entwicklung. Über die GitHub-Anbindung lassen sich generierte Komponenten versionieren, reviewen und direkt in die bestehende Codebasis einbinden. Ein kontinuierlicher Fluss ohne Unterbrechungen.</p><h2>Vom Workshop zum validierten Konzept – zwei Beispiele</h2><p>Ein mittelständischer Maschinenbauer wollte ein neues Kundenportal testen, bevor er in die vollständige Entwicklung investierte. In einer Workshop-Session skizzierten skizzierten wir Ziel und Kernfunktionen - mit besonderem Augenmerk auf die branchentypischen Buying-Center-Strukturen der Kund:innen. Danach generierten wir erste UI-Komponenten und deployten sie direkt über die Vercel-Infrastruktur. Innerhalb von wenigen Tagen gaben die Kund:innen konkretes Feedback. Das Ergebnis: ein validiertes Konzept, das direkt in die nächste Entwicklungsphase überging – rund drei Wochen früher als im klassischen Vorgehen.</p><p>Wie lassen sich treue Bestandskunden eines physischen Produkts im digitalen Raum binden? Diese Frage haben wir gemeinsam mit einem Unternehmen aus der Glückwunsch- und Geschenkbranche im Rahmen eines Rapid-Prototyping-Projekts beantwortet. Mit gezielt gestalteten Landingpages, verknüpft über QR-Codes direkt auf dem Produkt, entstanden erste Ansätze für Cross-Selling-Potenziale und digitale Mehrwertdienste – schnell, iterativ und nah am echten Nutzererlebnis. </p><h2>Für wen ist das der richtige Ansatz?</h2><p>Dieser Ansatz eignet sich für Unternehmen, die eine Idee für eine Website, App oder ein digitales Produkt haben – und schnell erste Ergebnisse brauchen, ohne monatelang auf einen Klickdummy zu warten. Wir bringen die Geschwindigkeit von Vercel v0 mit strategischer Begleitung zusammen. So halten Sie schon nach kurzer Zeit ein greifbares Ergebnis in den Händen und treffen fundierte Entscheidungen.</p><h2>Bereit, Ihre Idee live zu testen?</h2><p>Am <b>20. Mai 2026 auf der SCORE! in Zürich</b> bieten wir ausgewählten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Idee gemeinsam mit uns in einen ersten, testbaren Prototypen zu überführen.</p><p>Bringen Sie Ihre Herausforderung mit – wir bringen Tempo, Tools und Expertise.</p><div></div><div></div><div></div><p></p>]]></content>
        <author>
            <name>Christoph Hautzinger</name>
        </author>
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        <title type="html"><![CDATA[Customer Experience: Motor im Manufacturing]]></title>
        <id>https://www.unic.com/de/magazin/customer-experience-motor-im-manufacturing</id>
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        <updated>2026-04-08T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Customer Experience im Manufacturing beschreibt, wie Kund:innen die Zusammenarbeit mit einem produzierenden Unternehmen über alle Berührungspunkte hinweg wahrnehmen. Diese Wahrnehmung entsteht nicht an einem einzelnen Touchpoint, sondern über den gesamten Lebenszyklus hinweg: von der ersten Recherche über den Kaufprozess bis hin zu Wartung, Ersatzteilbestellung und technischem Support.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>Warum digitale Kundenlösungen bei Herstellern über Wachstum entscheiden</h2><p>Für Manufacturing-Unternehmen wird die Qualität dieser Kundenerlebnisse zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Nicht weil das Produkt unwichtig geworden wäre, sondern weil Kund:innen heute erwarten, dass digitale Services, Self-Service-Portale und proaktive Kommunikation genauso reibungslos funktionieren wie die Maschine selbst. B2B-Kund:innen übertragen Erwartungen aus dem B2C-Bereich auf ihre geschäftlichen Interaktionen: intuitive Oberflächen, transparente Prozesse, Informationen rund um die Uhr.</p><p>Gleichzeitig steigt die Komplexität. Technische Dokumentationen in mehreren Sprachen, kundenspezifische Preise und Sortimente, Integration in ERP- und Procurement-Systeme. All das muss digital abgebildet werden. Und es muss für verschiedene Rollen funktionieren: Entscheider:innen brauchen andere Informationen als Wartungstechniker, Einkäufer:innen andere als Konstrukteure.</p><p>In diesem Dossier teilen wir, was wir bei Unic aus der Arbeit mit Manufacturing-Unternehmen über digitale Kundenlösungen gelernt haben. Wir teilen Erfahrungen aus konkreten Projekten, wo es schwierig war und welche Lösungen entstanden sind.</p><div></div><h2>Unsere Fachartikel zu digitalen Kundenlösungen im Manufacturing</h2><p>Unsere Expert:innen teilen Wissen rund um Customer Experience im Manufacturing: in Fachartikeln, Leitfäden und Praxisbeiträgen. Jeder Beitrag beleuchtet einen spezifischen Aspekt, von strategischen Grundlagen über organisatorische Herausforderungen bis hin zu konkreten digitalen Lösungen. Die Artikel basieren auf Erfahrungen aus unseren Projekten mit Fertigungsunternehmen und werden laufend ergänzt.</p><div></div><h2>Was wir aus Manufacturing-Projekten mitbringen</h2><p>Bei Unic begleiten wir herstellende Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung digitaler Kundenlösungen – von der strategischen Analyse bis zum Go-Live und darüber hinaus. Unsere Arbeit umfasst Kundenportale, B2B-E-Commerce-Plattformen, Content-Systeme und die Integration in bestehende ERP-, PIM- und CRM-Landschaften.</p><p>Was unsere Projekte auszeichnet: Wir starten nie bei der Technologie, sondern bei den Customer Journeys und den Menschen, die sie durchlaufen. In jedem Projekt führen wir UX-Research mit Endkund:innen durch, analysieren Buying Center und kartieren Systemlandschaften, bevor wir Lösungen konzipieren. Dieser Ansatz führt dazu, dass unsere Lösungen nicht nur technisch funktionieren, sondern tatsächlich genutzt werden.</p><p>Die Ergebnisse aus unseren Projekten sprechen für sich: signifikante Reduktion von Vertriebsanfragen durch Self-Service, messbare Umsatzsteigerungen im Ersatzteilgeschäft und NPS-Verbesserungen, die zeigen, dass bessere digitale Touchpoints die gesamte Kundenbeziehung stärken.</p><div></div><div></div><h2>Kundeninteraktion systematisch optimieren </h2><p>Wir unterstützen Sie dabei, Customer Journeys zu analysieren, Use Cases zu priorisieren und eine Roadmap für die Weiterentwicklung Ihrer digitalen Kundenlösungen zu entwickeln.</p><div></div><div></div><h2>Häufige Fragen zu Customer Experience im Manufacturing</h2><h3>Was ist Customer Experience im Manufacturing? </h3><p>Customer Experience ist die subjektive Wahrnehmung eines Kunden, die aus allen Interaktionen mit einem Manufacturing-Unternehmen entsteht – über Produkte, Services, digitale und menschliche Touchpoints hinweg. Sie umfasst alle Phasen vom ersten Kontakt über den Kaufprozess bis zur Nutzung, Wartung und möglichen Wiederbeschaffung. </p><h3>Kann Customer Experience gestaltet werden? </h3><p>Customer Experience selbst kann nicht direkt gestaltet werden, da sie eine subjektive Wahrnehmung des Kunden ist. Gestaltbar sind Touchpoints, Prozesse, Inhalte und Services, die Kundenerlebnisse ermöglichen und beeinflussen. Der Fokus liegt auf der systematischen Verbesserung dieser Elemente entlang relevanter Customer Journeys. </p><h3>Was beeinflusst Kundenerlebnisse im Manufacturing besonders stark? </h3><p>Besonders prägend sind digitale Touchpoints wie Kundenportale, Serviceprozesse, E-Commerce-Lösungen und IIoT-basierte Services rund um Maschinen und Shopfloor. Auch die Konsistenz zwischen verschiedenen Kanälen, die Verfügbarkeit relevanter Informationen und die Qualität persönlicher Interaktionen mit Vertrieb und Service beeinflussen die Wahrnehmung erheblich. </p><h3>Warum sind Touchpoints so entscheidend für das Kundenerlebnis? </h3><p>Touchpoints sind die Orte, an denen Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen stattfindet. Ihre Qualität, Konsistenz und Relevanz bestimmen, wie Kunden die Zusammenarbeit wahrnehmen. Jeder Touchpoint beeinflusst das entstehende Gesamterlebnis – positiv oder negativ. </p><h3>Welche Rolle spielen digitale Kundenlösungen? </h3><p>Digitale Kundenlösungen bündeln Touchpoints und machen komplexe Produkte und Services nutzbar. Sie sind zentrale Enabler positiver Kundenerlebnisse, weil sie Self-Service ermöglichen, Transparenz schaffen, Prozesse beschleunigen und personalisierte Interaktionen erlauben. </p><h3>Wie hängen Buying Center und Kundenerlebnisse zusammen? </h3><p>Da in industriellen Kaufprozessen in der Regel mehrere Rollen beteiligt sind, entstehen Kundenerlebnisse rollenspezifisch. Ein Entscheider erlebt die Interaktion anders als ein Anwender oder Einkäufer. Touchpoints müssen daher unterschiedliche Informations- und Nutzungskontexte berücksichtigen, um für alle Beteiligten relevant zu sein. </p><h3>Wie verändern Servitization und IIoT Kundenerlebnisse? </h3><p>Sie ermöglichen proaktive, datenbasierte Services. Kunden erleben höhere Transparenz über den Zustand ihrer Anlagen und Maschinen, Verlässlichkeit durch vorausschauende Wartung und bessere Planbarkeit ihres Betriebs – sofern diese Services über geeignete Touchpoints zugänglich gemacht werden. </p><h3>Warum scheitern viele CX-Initiativen? </h3><p>Viele Initiativen scheitern, weil versucht wird, Customer Experience direkt zu gestalten, statt Touchpoints, Wertströme (Value Streams) und Verantwortlichkeiten systematisch zu verbessern. Weitere häufige Gründe sind organisatorische Silos, unzureichende Ressourcen und mangelnde Messbarkeit von Erfolg. </p><h3>Was unterscheidet erfolgreiche CX-Transformation im Manufacturing? </h3><p>Erfolgreiche Transformationen zeichnen sich durch klare Priorisierung, konsequente Kundenorientierung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und iteratives Vorgehen aus. Sie liefern kontinuierlich Business Value, messen Fortschritte anhand konkreter KPIs und befähigen die Organisation zur eigenständigen Weiterentwicklung. </p><h3>Wie messe ich den Erfolg von Initiativen zu digitalen Kundenlösungen? </h3><p>Erfolg wird auf mehreren Ebenen gemessen: Kundenzufriedenheit (z. B. Net Promoter Score, Customer Satisfaction Score), Verhalten (z. B. Nutzungsraten digitaler Services, Self-Service-Quote), Geschäftsergebnisse (z. B. Umsatzentwicklung, Servicemarge, Kundenbindung) und operative Kennzahlen (z. B. Prozessdurchlaufzeiten, Support-Anfragen, Fehlerquoten). </p>]]></content>
        <author>
            <name>Laura  Baggenstos</name>
        </author>
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        <title type="html"><![CDATA[Wie wir Customer Experience leben – unser Why, How, What]]></title>
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        <updated>2026-03-31T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Warum tun wir, was wir tun und was hat das mit Customer Experience zu tun?
Für uns beginnt jede Antwort genau dort. Customer Experience ist kein Ergebnis am Ende eines Projekts, sondern der Ausgangspunkt unseres Denkens. Unser Why, How, What beschreibt diesen Anspruch. Es ist kein Kommunikationsmodell, sondern unser innerer Referenzrahmen und macht klar: Customer Experience ist für uns keine Leistung. Sie ist eine Haltung.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>Warum ein Why, How, What?</h2><p>2006 formulierte Simon Sinek eine einfache, aber wirkmächtige These: Erfolgreiche Organisationen beginnen mit dem <i>Warum</i>, nicht mit dem <i>Was</i> oder dem <i>Wie</i>. Das Warum beschreibt keine Mission-Statement-Rhetorik. Es beschreibt eine Überzeugung. Den Grund, weshalb eine Organisation existiert. Den inneren Antrieb hinter Entscheidungen. Wir haben dieses Modell übernommen und konsequent weitergedacht. Heute ist unser Why, How, What kein externes Narrativ, sondern Teil unserer Identität. Es bildet die Grundlage dafür, wie wir digitale Erlebnisse konzipieren, bewerten und weiterentwickeln. Und vor allem stellt es eines sicher: Der Mensch bleibt der Ausgangspunkt jeder Entscheidung.</p><blockquote><p>Die Menschen interessieren sich nicht dafür, wer du bist und was du machst. Sie wollen wissen, warum du es tust. </p><p>Simon Sinek</p></blockquote><p>Unser Framework erfüllt dabei drei zentrale Funktionen:</p><ol><li><p><b>Orientierung</b> – Entscheidungen lassen sich konsequent am Purpose messen</p></li><li><p><b>Differenzierung</b> – unser Warum unterscheidet uns substanziell, nicht kosmetisch</p></li><li><p><b>Verbindung</b> – eine gemeinsame Überzeugung, getragen von allen bei Unic</p></li></ol><h2>Why – Wir machen Digitales menschlich</h2><p>Das ist unser Purpose. Nicht als Claim, sondern als Haltung. Customer Experience ist dabei unser Nordstern und gibt die Richtung vor, an der wir jede Entscheidung ausrichten. Wir sind überzeugt: Die besten digitalen Erlebnisse entstehen nicht aus Technologie, sondern aus echtem Verständnis für Menschen. Technologie ist Mittel zum Zweck. Nicht der Zweck selbst.</p><h4>Was heisst das konkret?</h4><p><b>Wir denken in Wirkung, nicht in Features</b> </p><p>Schlecht wäre: «Wir haben eine React-Applikation mit Headless CMS umgesetzt.»</p><p>Relevant ist: «Menschen finden heute in zwei statt acht Minuten, was sie suchen.»</p><p><b>Wir messen Erfolg an Ergebnissen, nicht an Aktivität</b></p><ul><li><p>30 % höhere Conversion Rates</p></li><li><p>40 % weniger Support-Anfragen</p></li><li><p>50 % schnellere Time-to-Market</p></li></ul><p>Das sind keine Marketingzahlen. Das sind Entscheidungsgrundlagen.</p><p><b>Wir entwickeln Lösungen, die Menschen nutzen wollen</b> </p><p>Technische Exzellenz ist Voraussetzung, aber nie ausreichend. Eine Lösung muss verständlich sein. Barrieren abbauen. Sicherheit geben. Und im Alltag bestehen.</p><p><i><b>Ein Beispiel aus unserer Praxis</b></i></p><p><i>In einem grossen E-Commerce-Projekt haben wir den Check-out radikal vereinfacht. Wiederkehrende Kund:innen bestellen mit einem Klick. Neue Kund:innen benötigen fünf statt dreizehn Eingabefelder.</i></p><p><i>Das Ergebnis:</i></p><ul><li><p><i>+30 % Conversion</i></p></li><li><p><i>signifikant besseres qualitatives Feedback</i></p></li></ul><p><i>Das ist kein UX-Detail. Das ist Customer Experience mit messbarer Wirkung.</i></p><h2>How – Unser Weg</h2><p>Customer Experience ist für uns kein abstraktes Prinzip, sondern der Massstab für unser tägliches Handeln. Sie dient uns als Nordstern: in Zusammenarbeit, Entscheidungen und Priorisierung. Unser Purpose wirkt nur, wenn er konsequent umgesetzt wird. Folgende vier Prinzipien prägen deshalb unsere Arbeitsweise.</p><h4>1. Kultur – Haltung vor Methode</h4><p>Wir arbeiten in einer offenen, respektvollen Kommunikationskultur. Diversität ist für uns kein Zielbild, sondern Realität. Wertschätzung kein Buzzword.</p><p><b>Konkret heisst das:</b></p><ul><li><p>Wir hören zu, bevor wir empfehlen</p></li><li><p>Wir sagen, was wir denken – klar, konstruktiv, ehrlich</p></li><li><p>Wir arbeiten auf Augenhöhe – intern wie extern</p></li></ul><p>In Projektstarts bringen wir bewusst unterschiedliche Perspektiven zusammen: Strategie, UX, Technologie – und die Kund:innen selbst. Denn bessere Lösungen entstehen nicht durch Silos, sondern durch Reibung.</p><h4>2. Selbstorganisation – Entscheidungen dort, wo Kompetenz ist</h4><p>Wir arbeiten selbstorganisiert, nach Holacracy. Nicht aus Ideologie, sondern aus Überzeugung. Entscheidungen werden dort getroffen, wo das Wissen sitzt – nicht dort, wo Hierarchien enden.</p><p><b>Das führt zu:</b></p><ul><li><p>schnelleren Entscheidungen</p></li><li><p>höherer Verantwortung</p></li><li><p>adaptiven Teams</p></li></ul><p>Wenn ein UX-Problem entsteht, entscheidet das Design-Team. Nicht das Management. Das spart Zeit und erhöht die Qualität.</p><h4>3. Prozesse &amp; Standards – Klarheit, wo sie hilft</h4><p>TQMI (Total Quality Management Integration) gibt uns Struktur. Aber wir sind keine Prozess-Puristen.</p><p>Unser Prinzip: <b>So viel Struktur wie nötig. So viel Freiheit wie möglich.</b></p><p>Code Reviews sind Standard. Die Form entscheidet das Team: Pair Programming, kurzes Review oder vertiefte Analyse – je nach Kontext. Prozess ist bei uns kein Selbstzweck. Er dient der Qualität. Nicht umgekehrt.</p><h4>4. Zukunftsausrichtung – Raum für das, was kommt</h4><p>Wir gestalten aktiv mit, was morgen relevant wird: KI, Nachhaltigkeit, neue Arbeitsmodelle.</p><p><b>Dafür schaffen wir bewusst Raum:</b></p><ul><li><p>Zeit für eigene Initiativen</p></li><li><p>interne Formate zu neuen Technologien</p></li><li><p>Kooperationen mit Hochschulen und Startups</p></li></ul><p>Wir haben früh mit generativer KI experimentiert. Heute integrieren wir KI dort, wo sie echten Mehrwert schafft und die Customer Experience messbar verbessert.</p><h2>What – Unser Angebot</h2><p>Customer Experience ist der rote Faden, der sich durch alles zieht, was wir tun. Sie verbindet Strategie, Design, Marketing und Technologie zu einem konsistenten Ganzen. Wir entwickeln digitale Erlebnisse, die Menschen überzeugen und Unternehmen voranbringen.</p><h4>1. Strategie &amp; Beratung</h4><p><b>Klare Richtung. Fundierte Entscheidungen.</b></p><p>Wir helfen Organisationen, die richtigen digitalen Initiativen zu priorisieren – umsetzbar, anschlussfähig, wirksam.</p><p><b>Ihr Mehrwert:</b></p><ul><li><p>klare Entscheidungsgrundlagen</p></li><li><p>messbare ROI-Szenarien</p></li><li><p>Strategien, die intern weitergetragen werden können</p></li></ul><h4>2. Experience Design</h4><p><b>Wenn Menschen im Mittelpunkt stehen.</b></p><p>Wir gestalten Erlebnisse, die intuitiv funktionieren, Barrieren abbauen und nachhaltig genutzt werden.</p><p><b>Ihr Mehrwert:</b></p><ul><li><p>30% höhere Conversion durch optimierte Journeys</p></li><li><p>40% weniger Support durch selbsterklärende Interfaces</p></li><li><p>Designentscheidungen auf Basis realer Nutzerbedürfnisse</p></li></ul><h4>3. Digital Marketing</h4><p><b>Relevanz statt Reichweite.</b></p><p>Wir entwickeln datenbasierte, personalisierte Marketing-Strategien mit messbarer Wirkung.</p><p><b>Ihr Mehrwert:</b></p><ul><li><p>25% tiefere Akquisitionskosten durch präzises Targeting</p></li><li><p>höhere Customer Lifetime Value durch relevante Kommunikation</p></li><li><p>Automation, die entlastet – nicht verkompliziert</p></li></ul><h4>4. Lösungsentwicklung</h4><p><b>Technologie, die mitwächst.</b></p><p>Wir bauen skalierbare, flexible Architekturen, die sich weiterentwickeln lassen – ohne jedes Mal neu zu beginnen.</p><p><b>Ihr Mehrwert:</b></p><ul><li><p>50% schnellere Time-to-Market</p></li><li><p>Systeme mit echter Eigenständigkeit</p></li><li><p>reduzierte technische Schulden </p></li></ul><h2>Wie wir unser Framework leben</h2><p>Unser Why, How, What hängt nicht an der Wand. Es steuert unsere täglichen Entscheidungen.</p><h4>In der Kundenberatung</h4><p>Bevor wir eine Lösung vorschlagen, fragen wir: Warum brauchen Sie das? Welches Problem lösen wir wirklich? Erst dann sprechen wir über das Wie und Was.</p><p><i><b>Ein Beispiel:</b></i><i> Ein Kunde wollte eine neue Website. Im Gespräch stellte sich heraus: Das eigentliche Problem war die hohe Absprungrate im Check-out. Also haben wir dort angesetzt – mit messbarem Erfolg.</i></p><h4>In der Entwicklung</h4><p>Wir entwickeln nicht einfach Features. Wir fragen: Wie beeinflusst dieses Feature das Erlebnis? Macht es die Lösung besser für Menschen?</p><p><i><b>Ein Beispiel:</b></i><i> Statt 20 Filter-Optionen haben wir 5 wirklich nützliche entwickelt. Nutzer:innen finden schneller, was sie suchen. Die technische Komplexität ist niedriger.</i></p><h4>In der internen Organisation</h4><p>Wir organisieren uns in Circles (Holacracy). Jeder Circle hat einen klaren Purpose. Und die Autonomie, diesen Purpose umzusetzen.</p><p><i><b>Ein Beispiel:</b></i><i> Der &quot;Experience Design Circle&quot; entscheidet selbst über Design-Prozesse und -Standards. Das macht uns schneller und führt zu besseren Ergebnissen.</i></p><h2>Was uns unterscheidet</h2><p>Viele sprechen über Customer Experience. Wenige leben sie konsequent.</p><h4>CX ist bei uns keine Dienstleistung</h4><p>Es ist eine Haltung. Eine interdisziplinäre Verantwortung. Die in unserer DNA verankert ist.</p><p><b>Das bedeutet:</b> Designer:innen denken an Performance. Entwickler:innen an Usability. Strateg:innen an die emotionale Wirkung. Alle denken an Menschen.</p><h4>Wir arbeiten modular und anschlussfähig</h4><p>Sie brauchen nur UX Research? Oder die komplette Transformation? Wir passen uns Ihren Bedürfnissen an – nicht umgekehrt.</p><p><b>Das bedeutet:</b> Keine starren Pakete. Keine Vendor Lock-ins. Sondern eine echte Partnerschaft.</p><h4>Wir sprechen über Wirkung, nicht über Features</h4><p>30% mehr Conversion. 20% weniger Support-Kosten. Das sind die Zahlen, die zählen. Nicht die Anzahl der eingesetzten Technologien.</p><p><b>Das bedeutet:</b> Unsere Projektreferenzen zeigen Business Impact. Nicht nur technische Details.</p><h2>Entwicklung statt Stillstand</h2><p>Unser Framework ist kein Dogma. Es entwickelt sich mit uns weiter.</p><p><b>Was sich geschärft hat:</b></p><ul><li><p>CX als explizite Haltung über alle Bereiche hinweg</p></li><li><p>ein modulareres, anschlussfähigeres Angebot</p></li><li><p>Fokus auf Business Impact statt Feature-Beschreibung</p></li><li><p>Zukunftsausrichtung als fester Bestandteil unseres How</p></li></ul><p><b>Was bleibt:</b></p><ul><li><p>Unser Purpose: Wir machen Digitales menschlich.</p></li><li><p>Unsere Überzeugung: Menschen zuerst.</p></li><li><p>Unsere Arbeitsweise: selbstorganisiert, prozessorientiert wo sinnvoll, zukunftsgerichtet.</p></li></ul><h2>Fazit</h2><p>Unser Why, How, What ist unser Kompass. Er sorgt dafür, dass unsere Arbeit relevant bleibt – für Menschen ebenso wie für die Organisationen.</p><p><b>Für unsere Kund:innen bedeutet das:</b> Zusammenarbeit mit einem Partner, der weiss, warum er tut, was er tut. Der nicht nur Lösungen baut, sondern Erlebnisse schafft, die Wirkung entfalten.</p><p><b>Für uns bedeutet es:</b> Klarheit. Orientierung. Und die Fähigkeit, jede Entscheidung an unserem Purpose zu messen.</p><blockquote><p>Wirklich innovative Lösungen entstehen dort, wo Empathie auf Technologie trifft – und wo wir bereit sind, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.</p><p>Lorenzo Mutti, User Experience Director, Unic</p></blockquote><div></div><div></div><div></div><p></p>]]></content>
        <author>
            <name>Lorenzo Mutti</name>
        </author>
    </entry>
    <entry>
        <title type="html"><![CDATA[Von Produktdaten zu Produkterlebnissen]]></title>
        <id>https://www.unic.com/de/magazin/von-produktdaten-zu-produkterlebnis</id>
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        <updated>2026-03-18T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Viele herstellende Unternehmen haben ihre Produktdaten im Griff: gepflegt im ERP, strukturiert im PDM, intern gut zugänglich. Und trotzdem stockt es, sobald diese Daten nach außen gehen sollen. Im Kundenportal fehlen Kontextinformationen. Auf dem Marktplatz wirken die Inhalte generisch. Im Vertrieb behelfen sich die Mitarbeitenden mit eigenen Excel-Listen. Technische Daten sind die Grundlage – aber kein Verkaufsargument.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<p>Was das in der Praxis bedeutet haben wir mit <a href="https://www.unic.com/de/partner/akeneo">Akeneo</a> in einem Leitfaden zusammengefasst. Er zeigt den Weg vom Datenchaos zum kanalübergreifenden Produkterlebnis. </p><div></div><h2><b>Die entscheidende Lücke</b></h2><p>Das Problem liegt nicht in den Daten selbst, sondern in der Lücke zwischen technischen Stammdaten und dem, was B2B-Kunden an den verschiedenen Touchpoints tatsächlich brauchen. Ihre Kunden - oft komplexe Buying Center - erwarten vollständige, konsistente und kontextbezogene Informationen: im Kundenportal, auf Marktplätzen oder im direkten Vertrieb. Viele Unternehmen trennen technische Produktdaten und verkaufsfördernde Produktinformationen nicht klar genug voneinander.</p><p>Das Ergebnis: ineffiziente Prozesse, inkonsistente Kommunikation und verpasste Umsatzchancen.</p><p>Genau diese Lücke schließen wir bei Unic gemeinsam mit unseren Kunden – mit <a href="https://www.unic.com/de/partner/akeneo">Akeneo</a> als technologischer Grundlage.</p><div></div><div></div><div></div><p></p>]]></content>
        <author>
            <name>Aaron Apelt</name>
        </author>
    </entry>
    <entry>
        <title type="html"><![CDATA[Wenn Traffic kein Erfolgsmass mehr ist: Metriken im Zeitalter von generativer KI]]></title>
        <id>https://www.unic.com/de/magazin/traffic-kein-erfolgsmass-mehr</id>
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        <updated>2026-03-13T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Website-Traffic war jahrelang eine wichtige Messgrösse im Search-Umfeld. Seit ChatGPT, Gemini und Perplexity Antworten direkt liefern, reduziert sich dieser Traffic bei vielen Unternehmen laufend, ohne dass die Nachfrage sinkt. Wir zeigen, welche Metriken jetzt wirklich zählen und wie Sie den Erfolg Ihrer digitalen Präsenz neu messen. ]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>In Kürze</h2><ul><li><p><b>Traffic-Einbruch ohne Nachfragerückgang: </b>KI-Assistenten beantworten Suchanfragen direkt. Nutzer:innen klicken seltener auf Websites, obwohl sie weiterhin nach Informationen suchen. </p></li><li><p><b>Neue Metriken statt alter KPIs:</b> Messen Sie Ihre Markenpräsenz mit Key Performance Indicators (KPIs) wie Brandmentions, Anzahl Citations, Prompt Gap und Entity Coverage. Unsere KPI-Übersicht gibt Orientierung und zeigt, wie Sie Erfolg über alle relevanten Kanäle und Interaktionen messen. </p></li><li><p><b>Jetzt handeln: </b>Viele Unternehmen messen noch nach alten Masstäben und erkennen nicht, dass ihre digitale Strategie an Wirkung verliert.</p></li></ul><h2>Was sich verändert hat </h2><p>Die Online-Marketing-Landschaft erlebt derzeit eine der grössten Veränderungen seit der Gründung von Google vor knapp drei Jahrzehnten. KI-gesteuerte Suchtechnologien wie die AI-Overviews und der KI-Modus von Google sowie Drittsysteme wie ChatGPT, Perplexity und Claude haben rasant an Popularität gewonnen und das Suchverhalten der User grundlegend verändert. </p><p>Gemäss <a href="https://www.sistrix.de/news/chatgpt-vs-google-wie-gross-ist-der-herausforderer-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer">Sistrix</a> erreicht ChatGPT nach nur wenigen Jahren einen Marktanteil von 9% und verzeichnet täglich zwischen 0,57 und 1,31 Milliarden relevante Suchanfragen. </p><p>Durch diese Veränderungen sinkt der Traffic auf vielen Websites ohne, dass das Informationsbedürfnis der Nutzer:innen abnimmt. Besonders betroffen sind Elternportale und Babyseiten sowie Gesundheitsportale mit informativen Inhalten, wie eine aktuelle Untersuchung von <a href="https://www.sistrix.de/news/chatgpt-vs-google-wie-gross-ist-der-herausforderer-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer">Sistrix</a> zeigt. Diese Inhalte werden zunehmend in Zero-Klick-Searches integriert. Je einfacher und fundierter eine Information also ist, desto wahrscheinlicher wird sie von KI-gesteuerten Suchtechnologien ausgegeben, z.B. eine Postleitzahl oder die Höhe des Säule-3a-Maximalbetrags. </p><p>Auch bei Unic beobachten wir diesen Trend. Im 4. Quartal 2025 haben wir bei verschiedenen Kunden einen Traffic-Rückgang, von teils bis zu 32% im Vergleich zur Vorjahresperiode festgestellt. </p><p>Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, welche Rolle die eigene digitale Präsenz künftig noch spielen wird. Marketingverantwortliche müssen ihre Strategien in Bezug auf digitale Sichtbarkeit überdenken, angefangen bei Metriken und KPIs und der Frage, was denn eigentlich Erfolg in der digitalen Welt bedeutet. </p><h2>Warum die alten KPIs nicht mehr greifen </h2><p>Bislang galt Website-Traffic als einer der meistgenannten KPIs im digitalen Marketing, auch wenn er in vielen Fällen noch nie eine geschäftsrelevante Messgrösse war. Doch die zunehmende Bedeutung von KI-gesteuerten Suchmaschinen verändert die Spielregeln. Heute rücken andere Metriken wie Marken-Sichtbarkeit, Brand Mentions und Citations in KI-gesteuerten Suchmaschinen zunehmend in den Vordergrund. Nutzer:innen erhalten Antworten direkt aus Drittsystemen, ohne Websites überhaupt zu besuchen. Marken, die hier nicht präsent sind, riskieren potenzielle Kund:innen am Anfang ihrer Journey bereits zu verlieren. </p><p>Die traffic-fokussierte Erfolgsmessung ist daher problematisch, weil sie zu Fehlschlüssen führen kann. Ein Rückgang des Traffics kann fälschlicherweise als Verlust von Interesse oder Nachfrage interpretiert werden, dabei bleibt das eigentliche Ziel, die Kundenbindung und Konversion, unverändert. </p><p>Deshalb müssen Marken heute ein vollständigeres Bild ihrer digitalen Präsenz und ihres Erfolgs entwickeln. </p><h2>Welche Metriken jetzt zählen: Die Unic Perspektive </h2><p>Um den neuen Anforderungen im digitalen Marketing gerecht zu werden, haben wir bei Unic eine KPI-Übersicht zusammengestellt. Die Übersicht unterteilt Metriken in vier Ebenen, die zusammen ein umfassendes Bild der digitalen Präsenz liefern: </p><ul><li><p>Business Value </p></li><li><p>Engagement Rate </p></li><li><p>Brand Presence </p></li><li><p>Technical Foundation </p></li></ul><div></div><p>Jede dieser Kategorien umfasst spezifische KPIs, die es Unternehmen ermöglichen, ihre digitale Strategie präzise anzupassen. Die KPIs auf den Ebenen <i>Business Value, Engagement</i> und <i>Technical Foundation</i> werden vor allem auf der eigenen Plattform gemessen. </p><p>Für die KPIs zur <i>Brand Presence</i> ist eine kanalübergreifende Betrachtung erforderlich, die sämtliche relevante KI-gestützten Suchsysteme mit einbezieht. Ergänzend können Messgrössen aus sozialen Netzwerken, Podcasts, und weitere externe Touchpoints dazukommen. </p><p>Wie im Beitrag „<a href="https://www.unic.com/de/magazin/search-everywhere-optimisation">Search-Everywhere-Optimisation</a>“ beschrieben, verlagert sich digitale Sichtbarkeit zunehmend von einzelnen Suchmaschinen hin zu einem vernetzten Ökosystem aus Such- und Antwort-Systemen. In diesem Kontext umfasst Search Everywhere Optimization nicht nur die Erweiterung der Präsenz auf verschiedene Kanäle, sondern auch die Messung der kanalübergreifenden Sichtbarkeit. </p><div></div><h2>Wichtige Digital Marketing KPIs für 2026 erklärt </h2><p>Folgende Metriken gewinnen aus unserer Sicht an Bedeutung: </p><h3>Business Value </h3><ul><li><p><b>Conversion Rate aus KI-Traffic</b>: Wie hoch ist die Conversion-Rate bei Nutzenden, die durch KI-gesteuerten Traffic auf die Website kommen? </p></li></ul><h3>Engagement </h3><ul><li><p><b>Referral Traffic</b>: Wie viele Nutzer:innen landen über LLM-Referrer auf unserer Website? Welche URLs erhalten besonders viel Traffic? </p></li><li><p><b>Engagement Rate</b>: Wie hoch ist das Engagement aus AI-generiertem Traffic? </p></li></ul><h3>Brand Presence </h3><ul><li><p><b>Brand Mentions</b>: Wie häufig wird unsere Marke in LLM-Antworten erwähnt? </p></li><li><p><b>Citations</b>: Wie oft wird unsere Website oder ein Inhalt von uns als Quelle in LLM-Antworten zitiert? </p></li><li><p><b>Entity Coverage</b>: Mit welchen Entitäten oder Themen wird unsere Marke in Verbindung gebracht? </p></li><li><p><b>Prompt Gap</b>: Bei welchen Prompt Anfragen erscheinen unsere Mitbewerber, aber unsere Marke nicht? Was machen die Wettbewerber anders als wir? </p></li></ul><h3>Technical Foundation </h3><ul><li><p><b>Anfragen von LLM-Bots (User-Triggered)</b>: Wie oft greifen User-initiierte LLM-Bots auf die Inhalte unserer Website zu? Welche spezifischen Inhalte werden dabei abgefragt? </p></li></ul><p>Die oben dargestellte Übersicht ist nicht abschliessend und variiert abhängig von Business-Zielen, Branche und anderen Aspekten. Wir stellen fest, dass bestehende KPIs nach wie vor relevant sind, jedoch durch neue Messwerte aus der KI-generierten Suche ergänzt werden müssen, um einen vollständigen Überblick über das Nutzerverhalten und den Erfolg digitaler Massnahmen zu erhalten. </p><h2>Wie Unternehmen den Wandel angehen </h2><p>KI-gestützte Suchmaschinen sind nicht nur ein Trend, sondern die Zukunft des digitalen Marketings. Marketing-Expert<u>:</u>innen müssen jetzt das nötige Fundament schaffen, um datenbasierte Entscheidungen auch in der neuen Ära zu treffen. </p><p>Ein wichtiger erster Schritt ist der offene Dialog mit allen relevanten Stakeholdern. Nur durch transparente Kommunikation und klare Erwartungen können alle Beteiligten die notwendigen Veränderungen verstehen und mittragen. Dieser Prozess schafft eine gemeinsame Grundlage, auf der die gesamte Strategie aufgebaut werden kann. </p><p>Eine gründliche Bestandsaufnahme und die Anpassung an neue KPIs sind wichtige nächste Schritte, um den Wandel erfolgreich zu meistern. </p><p>Bei Unic bieten wir in diesem Zusammenhang einen KPI-Workshop an, in dem wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Business- und Onlineziele analysieren und in messbare KPIs übersetzen. Dies sorgt für eine klare Ausrichtung und ermöglicht es Ihnen, konkrete Erfolge zu messen. </p><h2>Was wir bei unseren Kunden beobachten </h2><p>Einer unserer Kunden aus der Reise- und Tourismusbranche erlebte nach der Lancierung der Google AI Overviews über mehrere Monate eine Halbierung der Klickrate bei gleichzeitiger Verdoppelung der Impressions in der organischen Suche gemäss Google Search Console. </p><div></div><p>Die Conversions auf der Website stiegen in dieser Zeit ebenfalls an, was bei konstant hoher Kundennachfrage auf eine Zunahme von Zero-Click-Searches schliessen lässt. Der Fokus des Kunden liegt deshalb weiterhin stark auf den Conversion-Zahlen und entsprechend wichtig ist es, dem Team eine sauber aufgesetzte und gleichzeitig datenschutzkonforme Messung der Conversion-Pfade auf der Website zu ermöglichen. </p><h2>Fazit: Messen, was wirklich zählt </h2><p>Messen Sie, was wirklich zählt und passen Sie Ihre digitalen Strategien an die neuen Gegebenheiten an. Hinterfragen Sie alte KPIs und legen Sie Ihren Fokus auf Markenpräsenz in KI-gesteuerten Suchmaschinen. Wer jetzt nicht handelt, riskiert, die digitale Sichtbarkeit zu verlieren und den Anschluss zu verpassen. </p><h3>Messen Sie noch Traffic oder schon Wirkung? </h3><p>In unserem KPI-Workshop analysieren wir gemeinsam mit Ihnen, welche Metriken für Ihr Unternehmen wirklich relevant sind und wie Sie Ihre digitale Strategie daran ausrichten. </p><div></div><div></div><p></p>]]></content>
        <author>
            <name>Gianna Calchini</name>
        </author>
    </entry>
    <entry>
        <title type="html"><![CDATA[Die UX-Rolle: Wie KI verändert, wo UX Wert schafft ]]></title>
        <id>https://www.unic.com/de/magazin/die-ux-rolle-wie-ki-veraendert-wo-ux-wert-schafft</id>
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        <updated>2026-03-12T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[KI verändert die UX-Arbeit, aber anders als erwartet. Statt Design zu automatisieren, verschiebt sie den Fokus: UX schafft Wert heute früher im Prozess und näher an strategischen Entscheidungen. Dieser Artikel zeigt, was das für Teams und Fachpersonen bedeutet.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>In Kürze</h2><ul><li><p> KI automatisiert UX nicht, sondern verlagert den Fokus auf frühere Projektphasen.</p></li><li><p>Teams nutzen KI-Tools für Recherche, Synthese und schnelles Prototyping. </p></li><li><p>Der Wert von UX liegt zunehmend in der Interpretation und strategischen Ausrichtung. </p></li><li><p>Systemisches Denken wird zur Kernkompetenz von UX-Fachpersonen. </p></li><li><p>Ob UX strategisch aufsteigt, hängt davon ab, wie Organisationen diese Fähigkeiten nutzen. </p></li></ul><h2>Was sich verändert  </h2><p>KI verändert die Arbeitsweise von UX-Teams. Aber nicht so, wie viele erwartet hatten. Das beobachte ich in aktuellen Teams und Projekten. KI automatisiert weder Design noch generiert sie ungewöhnliche Lösungen. Stattdessen verschiebt sie still, wo UX Wert schafft. Dieser Wert entsteht nun früher im Prozess. Er liegt näher an der täglichen Zusammenarbeit. KI hilft Teams beim Strukturieren von Ideen. Sie unterstützt beim Erkunden von Alternativen. Und sie fördert das Reflektieren von Entscheidungen. </p><p>Dieser Artikel zeigt, was ich derzeit beobachte. Er untersucht, wie KI die UX-Arbeit verschiebt: weg von der Umsetzung, hin zu Interpretation, Richtung und strategischer Wirkung. </p><h2><b>Wie Teams KI-Tools für UX nutzen </b></h2><p>Was ich beobachte, ist keine Reduktion der UX auf Werkzeugnutzung. Es ist eine Umverteilung der Arbeit hin zu früheren und strategischeren Aktivitäten. </p><p>KI-gestützte UX-Tools erstellen selten fertige Oberflächen. Ihr Wert liegt woanders. Sie helfen Teams, von abstrakten Anforderungen zu konkreten Startpunkten zu gelangen. Das geschieht viel früher als zuvor. </p><p>Das gilt nicht nur für die Oberflächengestaltung. Es betrifft auch Recherche und Synthese. Teams nutzen KI für verschiedene Aufgaben: </p><ul><li><p>Frühe Personas aus bestehenden Daten erstellen </p></li><li><p>Abläufe für Nutzende skizzieren </p></li><li><p>Eingaben aus Interviews oder Workshops zusammenfassen </p></li></ul><h4><b>Von komplexen Inhalten zu nutzerzentrierten Artefakten</b> </h4><p>In einem Projekt mit stark regulatorischem Fokus stand das Team vor der Herausforderung, sehr komplexe Inhalte in eine verständliche Struktur zu überführen. Die Inhalte waren juristisch geprägt, bestanden aus unterschiedlichen Dokumenttypen und mussten für sehr verschiedene Zielgruppen funktionieren. Mithilfe von KI konnten diese Inhalte systematisch analysiert und in klare Inhalte übersetzt werden. Die KI half dabei, typische Muster, wiederkehrende Informationsbedürfnisse und implizite Jobs-to-be-Done aus den Texten herauszuarbeiten.  </p><p>Auf dieser Basis entstanden logisch aufgebaute Strukturen mit klaren Einstiegen und Priorisierungen. Der Mehrwert lag nicht nur in besseren Wireframes, sondern vor allem darin, dass die Kunden die dahinterliegende Logik sofort verstanden: warum Inhalte so angeordnet sind, wie sie Orientierung schaffen und Vertrauen aufbauen. </p><p>Das Ergebnis ist eine Fokusverschiebung. UX-Fachpersonen verbringen weniger Zeit mit Basisartefakten. Stattdessen bewerten sie: Ist die Struktur sinnvoll? Unterstützt sie die Ziele der Nutzenden? Welche Kompromisse bringt sie mit sich? </p><p>Wie aktuelle Diskussionen in der UX-Community zeigen: Schnellere Umsetzung allein reicht nicht. Der grössere Unterschied liegt in der Fähigkeit, Probleme zu verstehen. Es geht darum, Optionen einzuordnen und die Richtung zu bestimmen. Diese Fähigkeiten lassen sich weiterhin schwer automatisieren. </p><h2><b>Der KI-UX-Stack: Ein neues Werkzeugset</b> </h2><p>Ein KI-UX-Stack bezeichnet die Reihe von KI-gestützten Werkzeugen. UX-Teams nutzen sie für Recherche, Synthese, Erkundung und frühe Entscheidungen im Designprozess. </p><p>Neben der Fokusverschiebung entwickelt sich auch die Werkzeuglandschaft weiter. Viele Teams stellen einen KI-verstärkten UX-Stack zusammen. Er ergänzt etablierte Design-Tools. </p><p>Diese Werkzeuge unterstützen Aktivitäten, die früher zeitaufwendig oder verstreut waren: </p><ul><li><p>Recherche zusammenfassen </p></li><li><p>Informationen strukturieren </p></li><li><p>Alternativen erkunden </p></li><li><p>Entscheidungen festhalten </p></li><li><p>Frühe Ideen in greifbare Prototypen verwandeln </p></li></ul><p>Was diesen Stack auszeichnet, ist nicht ein einzelnes dominantes Tool. Es ist eine andere Verteilung des Einsatzes im gesamten UX-Prozess. </p><p><b>Recherche-Tools</b> wie Perplexity helfen, Eingaben schneller zu verdichten und zu strukturieren. </p><p><b>Notiz- und Produktivitäts-Tools</b> reduzieren den Abstimmungsaufwand. Sie machen Entscheidungen nachvollziehbar. </p><p><b>Prototyping- und Code-Tools</b> wie Figma senken die Kosten für Experimente. Teams können Annahmen früher testen. </p><p>Zusammen erleichtern diese Werkzeuge es, das Denken sichtbar zu machen. Sie laden zu Diskussionen in frühen Phasen ein. </p><p>Dieser Wandel ist wichtig, weil er beeinflusst, wie Entscheidungen fallen. Und wer sie beeinflusst. Es wird einfacher, mehrere Optionen zu erkunden. Teams können Annahmen überprüfen, ohne von vorne zu beginnen. So gelangt UX-Arbeit in Gespräche, die früher ohne sie stattfanden. In Momente, in denen die Richtung noch verhandelbar ist. </p><p>Das kann Ergebnisse erheblich beeinflussen: </p><ul><li><p>Annahmen werden früher hinterfragt. </p></li><li><p>Kompromisse werden früher sichtbar. </p></li><li><p>Teams legen sich seltener vorschnell auf eine Lösung fest. </p></li></ul><p>In der Praxis ist dieser Unterschied subtil, aber bedeutsam. Teams, die diese Werkzeuge bewusst nutzen, diskutieren Struktur, Absicht und Folgen früher. Statt später über oberflächliche Details zu streiten. </p><p>Allerdings können dieselben Werkzeuge auch schwache Praxis verstärken. Wenn Tempo die Reflexion ersetzt, beschleunigt KI nur die falschen Entscheidungen. Der Einfluss des KI-UX-Stacks hängt weniger von den Tools ab. Er hängt von der Reife der UX-Praxis ab, in die sie eingebettet sind. </p><h4><b>Wo KI den grössten Unterschied macht</b> </h4><p>Dieser Wandel wird besonders spürbar bei Projekten mit hoher Komplexität und Unsicherheit. In solchen Kontexten entwerfen Teams mit KI keine Lösungen autonom. Sie nutzen KI als Denkunterstützung. Das geschieht während der gesamten Strategie- und Konzeptionsphase. </p><h4><b>Komplexe Fachinhalte</b> </h4><p>Ein weiterer wichtiger Anwendungsfall war das schnelle Einarbeiten in komplexe Fachgebiete. KI hat geholfen, fachliche öffentliche Inhalte aus Expertenmaterial, Richtlinien und publizierten Dokumenten zu verstehen und schnell in eine verständliche Sprache zu übersetzen. Auf dieser Basis sind zentrale Konzepte, Abhängigkeiten und Entscheidungslogiken identifiziert und daraus UX-Artefakte wie Jobs-to-Be-Done, Nutzeraufgaben oder vereinfachte Informationsarchitekturen schnell abgeleitet. Der Mehrwert lag darin, fachliche Komplexität früh zu durchdringen und in nutzerzentrierte Strukturen zu überführen, ohne dabei auf lange Einarbeitungsphasen oder reine Übersetzungsarbeit angewiesen zu sein. </p><p>Der Beitrag der KI liegt darin, Teams zu helfen: </p><ul><li><p>Komplexe Fachgebiete zu verstehen </p></li><li><p>Fachsprache in verständliche Erklärungen zu übersetzen </p></li><li><p>UX-Artefakte wie Jobs-to-Be-Done oder Informationsarchitektur aus Fach- und Expertenmaterial abzuleiten </p></li></ul><p>Diese Artefakte schaffen ein klareres, gemeinsames Verständnis. Leider werden sie manchmal noch als informell abgetan. Aber die Ausrichtung und Zusammenarbeit, die sie erzeugen, sind wertvoll. </p><p>In einer KI-verstärkten Umgebung liegt der Vorteil nicht mehr darin, wie schnell Teams UX-Artefakte produzieren. Er liegt darin, wie gut sie mit Komplexität umgehen. </p><p>UX-Fachpersonen, die folgende Fähigkeiten mitbringen, werden zentral für Entscheidungen: </p><ul><li><p>Die Entdeckungsphase leiten </p></li><li><p>Verstreute Erkenntnisse zusammenfassen </p></li><li><p>Mit Daten arbeiten </p></li><li><p>Auswirkungen für Produkt und Organisation formulieren </p></li></ul><p>Ihr Wert liegt weniger darin, Screen Designs zu erstellen. Er liegt darin, die Richtung zu gestalten. Sie verbinden Bedürfnisse der Nutzenden, Systembeschränkungen und Geschäftsziele zu stimmigen Entscheidungen. </p><h2><b>Steigen UX-Fachpersonen in strategische Rollen auf?</b> </h2><p>Da KI immer mehr Umsetzungsaufgaben übernimmt, stellt sich eine Frage: Steigen UX-Fachpersonen in strategischere Rollen auf? Oder bleibt diese Chance ungenutzt? </p><p>Diese Frage zu beantworten, erfordert ein Überdenken. Was erwarten wir von UX über die Lieferung hinaus? </p><p>Systemisches Denken wird in diesem Zusammenhang zentral. Produkte entwickeln sich zu vernetzten Ökosystemen. Sie sind keine isolierten Kontaktpunkte mehr. Die Fähigkeit, Auswirkungen vorherzusehen, wird entscheidend. Was passiert, wenn sich ein Teil des Systems ändert? </p><p>UX-Fachpersonen sind oft gut aufgestellt, um Auswirkungen vorherzusehen: </p><ul><li><p>Über verschiedene Stationen der Nutzenden hinweg </p></li><li><p>Über Abteilungsgrenzen hinweg </p></li><li><p>Bis zu einem gewissen Grad auch über technische Beschränkungen hinweg </p></li></ul><p>So werden Kompromisse bewusst statt zufällig getroffen. </p><p>Letztlich hängt die strategische Aufwertung der UX-Rolle von den Organisationen ab. Erkennen und nutzen sie diese Fähigkeiten? </p><p>Die Frage ist nicht mehr, ob UX-Fachpersonen Oberflächen effizient entwerfen können. Die Frage ist: Werden sie befähigt, das Systemverhalten mitzugestalten? Können sie Folgen vorhersehen und fundierte Kompromisse treffen, bevor Entscheidungen feststehen? </p><h2><b>Fazit</b> </h2><p>KI definiert den UX-Wert nicht durch Automatisierung neu. Sie tut es durch Hebelwirkung. </p><p>Indem es leichter wird, Alternativen zu erkunden und Lösungen zu entwickeln, verändert sich etwas Grundlegendes. Es verändert sich, wann und wie UX die Ergebnisse beeinflussen kann. </p><p>In diesem Zusammenhang schafft UX weniger Wert durch das Verfeinern von Lösungen. Der Wert entsteht durch bessere Entscheidungsqualität: </p><ul><li><p>Kompromisse klären </p></li><li><p>Folgen vorhersehen </p></li><li><p>Systeme auf menschliche Ziele ausrichten </p></li></ul><p>Ob dieses Potenzial Realität wird, hängt weniger von den Werkzeugen ab. Es hängt davon ab, wie Organisationen UX-Fähigkeiten nutzen. </p><div></div><div></div><p></p>]]></content>
        <author>
            <name>Graciela Schütz</name>
        </author>
    </entry>
    <entry>
        <title type="html"><![CDATA[Doppelte Masternomination von Unic am Best of Swiss Web 2026]]></title>
        <id>https://www.unic.com/de/magazin/doppelte-masternomination-unic-best-of-swiss-web-2026</id>
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        <updated>2026-03-09T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Betty Bossi und Switzerland Travel Centre – beide sind für den Titel «Master of Swiss Web 2026» nominiert. Und das sind nicht die einzigen Unic-Projekte, die am 16. April in Dübendorf glänzen könnten: Auch ETH Zürich und Jungfraubahnen stehen auf der Shortlist. Unic ist beim BOSW bereits fünffacher Master-Gewinner – und Doppelnominationen kennen wir.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>In Kürze</h2><ul><li><p>Die Projekte Betty Bossi und Switzerland Travel Centre sind beide für den Master of Swiss Web 2026 nominiert – aus 317 Einreichungen.</p></li><li><p>Insgesamt vier Unic-Projekte stehen auf der Shortlist: Betty Bossi, Switzerland Travel Centre, ETH Zürich und Jungfraubahnen.</p></li><li><p>Betty Bossi: In 19 Sprints vereinte Unic drei getrennte Systeme zu einer nahtlosen Customer Experience für 2,1 Millionen monatliche Nutzer:innen.</p></li><li><p>Switzerland Travel Centre: Headless-Architektur und nahtlose Buchungsintegration schaffen eine überzeugende Alternative zu globalen Reiseplattformen.</p></li><li><p>Das Publikumsvoting für den Master startet am 17. März – Abstimmen via Netzticker-Newsletter (Anmeldung bis 16. März).</p></li></ul><h2>Doppelnomination – bei Unic fast schon Gewohnheit</h2><p>Seit 26 Jahren zeichnet Best of Swiss Web die besten digitalen Projekte der Schweiz aus. Den Masterkandidaten kommt besondere Bedeutung zu: Aus 317 Einreichungen wählt die Fachjury nur zehn Projekte für die Masterrunde. Zwei davon kommen von Unic.</p><p>Für Unic ist das kein Novum. <a href="https://www.unic.com/de/ueber-uns/awards">Beim BOSW haben wir bisher fünfmal den Master-Titel gewonnen – mehr als jede andere Schweizer Agentur.</a> Und Doppelkandidaturen kennen wir auch: 2021 standen der Flughafen Zürich und CSS Versicherung gleichzeitig in der Masterrunde; CSS gewann. Im November 2025 holten beim Schwester-Wettbewerb Best of Swiss Apps die 20 Minuten App und die Nordic-Challenge «Alle laufen lang» von Graubünden Ferien beide Gold. Jetzt wiederholt sich das Muster beim BOSW 2026 mit Betty Bossi und Switzerland Travel Centre.</p><h2>Betty Bossi: Drei Welten werden eins</h2><p>2,1 Millionen Menschen besuchen bettybossi.ch jeden Monat. Das ist eine beeindruckende Reichweite, aber sie allein reicht nicht. Als Unic 2022 mit dem Projekt begann, war die Ausgangslage klar: Rezepte, E-Commerce und Magazin funktionierten als drei isolierte Inseln. Eine Nutzerin fand das perfekte Spätzli-Rezept, aber weder der passende Spätzliblitz aus dem Shop noch ergänzende Kochtipps aus dem Magazin tauchten auf. Der Weg von der Inspiration zur Aktion blieb ihr selbst überlassen.</p><p>In 19 Sprints nach dem Human-Centered-Design-Prozess entwickelte Unic gemeinsam mit Betty Bossi eine neue Architektur: Contentful als intelligente Verbindungsschicht über den bestehenden Backend-Systemen. Rezeptverwaltung, PIM und ERP blieben bestehen, die Nutzer:innen erleben aber eine vollständig neue Experience. 25&#39;000 Seiten werden mit Next.js als statischem Seitengenerator über ein CDN ausgeliefert. Die Algolia-Suche zeigt Rezepte, Produkte und Magazinartikel in einer einzigen Ergebnisansicht. Und Content-Editoren arbeiten nach dem Atomic Content Model nur noch in einem einzigen System.</p><p><b>Das Jury-Urteil: </b>«Eine überzeugende Verbindung von inspirierendem Content und funktionalem Commerce. Auch die Besucher- und Erfolgskennzahlen bestätigen den Ansatz – ein gelungener Schritt hin zu einer konsequent verzahnten Content- und Commerce-Strategie.»</p><div></div><h2>Switzerland Travel Centre: Buchungsplattform gegen die globalen Grossen</h2><p>Switzerland Travel Centre, kurz STC, ist der offizielle und grösste Anbieter für Schweiz-Reisen. Die Konkurrenz sind nicht irgendwelche Anbieter: Es sind die grossen globalen Buchungsplattformen mit Millionen von Angeboten, ausgefeiltem Algorithmus-Marketing und riesigen Werbebudgets. In diesem Umfeld kann STC nicht mit mehr gewinnen, nur mit besser.</p><p>Der Relaunch, der im März 2025 live ging, setzt genau auf diesen Ansatz. Technisch steht ein Headless-Stack im Zentrum: Drupal 10 als CMS, Nuxt als Frontend, Nezasa als Buchungstool, Cloudflare als CDN. Inhaltlich steht die Kuration im Vordergrund: sorgfältig ausgewählte «Once in a Lifetime»-Erlebnisse, Bildwelten, die Lust auf die Schweiz machen, und eine Buchung, die in wenigen Schritten abgeschlossen ist. Nahtlos integriert sind die verwandten Plattformen swisshotels.com und swissrailways.com.</p><p><b>Das Jury-Urteil: </b>«Intelligente Prozessautomatisierung steigert Effizienz und Vertrauen. Das Resultat sind stark wachsende Buchungszahlen, höhere Umsätze und ein deutlich gesteigerter Warenkorbwert – eine überzeugende Alternative zu globalen Reiseplattformen.»</p><div></div><p></p><h2>Auch ETH Zürich und Jungfraubahnen auf der Shortlist</h2><p>Die doppelte Masternomination wäre allein schon ein starkes Ergebnis. Aber Unic hat 2026 noch mehr auf der Shortlist: ETH Zürich und Jungfraubahnen.</p><p>Die Zusammenarbeit mit der ETH Zürich läuft seit 2018 und zeigt, was kontinuierliche Weiterentwicklung bedeutet. 2&#39;500 Autor:innen bewirtschaften über 700 Websites. Unic hat dafür ein Design-System entwickelt, das Konsistenz und redaktionelle Freiheit verbindet: ein einheitliches Grid, ein strukturiertes Farbkonzept, eine neue Navigation und eine Algolia-basierte Suche mit Auto-Suggest für Personen, Veranstaltungen und Inhalte. Alles ohne Big-Bang-Relaunch in kontinuierlichen Releases nach einem Scrum-basierten Prozess.</p><div></div><p>Beim Projekt für die Jungfraubahnen stand eine ganz andere Herausforderung im Zentrum: Employer Branding. Unter dem Titel «Eiger, Mönch &amp; DU» entstand eine Recruiting-Plattform, die Bewerbenden einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag beim Bergbahnunternehmen gibt: Arbeitsorte entdecken, echte Mitarbeitendenstimmen hören, passende Stellen finden. Das Konzept setzt auf Erlebnisqualität statt Stelleninserate: Wer die Plattform besucht, soll spüren, wie es ist, auf dem Jungfraujoch zu arbeiten und nicht nur lesen, was dazu steht.</p><h2>Was diese vier Projekte gemeinsam haben</h2><p>Betty Bossi, Switzerland Travel Centre, ETH Zürich, Jungfraubahnen – vier Branchen, vier Ausgangssituationen, vier unterschiedliche Herausforderungen. Was sie verbindet: In keinem dieser Projekte war die Frage «Welche Technologie setzen wir ein?» der Startpunkt. Der Startpunkt war immer die Frage, wie Menschen eine digitale Erfahrung erleben sollen – und was nötig ist, damit diese Erfahrung stimmig, schnell und vertrauenswürdig wird.</p><p>Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein Ansatz, den Unic über Jahre entwickelt hat und der sich in den Jury-Urteilen dieses Jahres spiegelt.</p><h2>Jetzt abstimmen – bis am 16. März anmelden</h2><p>Den Titel «Master of Swiss Web 2026» gewinnt das Projekt mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus Fachjury-Bewertung, Publikumsvoting und Live-Voting an der Award Night. Die Preisverleihung findet am 16. April 2026 in «The Hall» in Dübendorf statt.</p><p>Das Publikumsvoting des Netztickers startet am 17. März. Wer mitstimmen möchte, muss sich bis am 16. März für den Newsletter registrieren: <a href="https://www.netzwoche.ch/newsletteranmeldung">www.netzwoche.ch/newsletteranmeldung</a></p><p><b>Möchten Sie mehr über unsere Projekte erfahren? Sprechen Sie mit uns.</b></p>]]></content>
        <author>
            <name>Philippe Surber</name>
            <email>philippe.surber@unic.com</email>
        </author>
    </entry>
    <entry>
        <title type="html"><![CDATA[Kundenportale, E-Commerce und Content-Plattformen]]></title>
        <id>https://www.unic.com/de/magazin/kundenportale-e-commerce-und-content-plattformen</id>
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        <updated>2026-02-18T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Kundenportale, E-Commerce-Plattformen und Content Management Systeme sind das Fundament moderner Kundenbeziehungen im Manufacturing. Ihre Qualität entscheidet darüber, ob Kunden Self-Service nutzen, Ersatzteile eigenständig bestellen und die richtigen technischen Dokumentationen finden. Wir zeigen, worauf es bei der Konzeption und Integration ankommt.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>In Kürze</h2><ul><li><p><b>Kundenportale: </b>Self-Service, After-Sales und die Integration von Produkt-, Service- und Kundendaten als zentrale Touchpoints </p></li><li><p><b>E-Commerce: </b>Komplexe Produktkonfigurationen, kundenspezifische Preise und ERP-Integration (Punchout, OCI) als Besonderheiten im Manufacturing </p></li><li><p><b>Content-Plattformen: </b>Technische Dokumentation, Mehrsprachigkeit und Personalisierung nach Branche, Rolle und Kontext </p></li></ul><h2>Kundenportale im Manufacturing </h2><p>Kundenportale sind zentrale Touchpoints für die digitale Interaktion zwischen Manufacturing-Unternehmen und ihren Kunden. Sie bündeln Informationen, Prozesse und Services an einer Stelle und ermöglichen Kunden, selbstständig auf relevante Inhalte zuzugreifen und Prozesse anzustoßen. </p><h3>Self-Service, Serviceprozesse und After-Sales </h3><p>Moderne Kundenportale ermöglichen Self-Service-Funktionen, die Kunden Autonomie geben und gleichzeitig interne Ressourcen entlasten. Kunden können eigenständig Serviceanfragen erstellen, den Status ihrer Anlagen einsehen, Wartungsberichte abrufen und Ersatzteile bestellen. Diese Funktionen sind besonders wertvoll, wenn sie rund um die Uhr verfügbar sind und keine Medienbrüche erfordern. </p><p>After-Sales-Prozesse wie Reklamationen, Rückgaben oder Garantieabwicklungen lassen sich über Kundenportale transparent und nachvollziehbar gestalten. Kunden sehen den Status ihrer Anfragen, erhalten automatische Benachrichtigungen und haben Zugriff auf alle relevanten Dokumente. Dies reduziert Nachfragen und schafft Vertrauen durch Transparenz. </p><h3>Ein Unic Kundenportal-Projekt: Was wir konkret umgesetzt haben </h3><p>Bei einem Schweizer Hersteller von Industrieventilen haben wir ein Kundenportal konzipiert und implementiert, das Self-Service, Ersatzteilbestellung und Service-Ticketing in einer Lösung vereint. Die Besonderheit: Wir integrierten die Maschinenstammdaten aus dem ERP direkt ins Portal, sodass Kunden anhand ihrer Maschinennummer automatisch die passenden Ersatzteile, Dokumentationen und Wartungshistorien sehen. </p><p>Die größte technische Herausforderung war die Echtzeit-Synchronisation der Preise: Unser Kunde hatte über 40&#39;000 kundenspezifische Preisvereinbarungen in SAP. Wir lösten dies über eine Middleware-Schicht, die Preisanfragen in unter 200ms beantwortet. </p><p><b>Ergebnis nach 12 Monaten: </b></p><ul><li><p>62% weniger telefonische Bestellungen</p></li><li><p>41% Umsatzsteigerung im Ersatzteilgeschäft</p></li><li><p>Kundenzufriedenheit im After-Sales um 24 NPS-Punkte gestiegen</p></li></ul><h2>Integration von Produkt-, Service- und Kundendaten </h2><p>Die Wertschöpfung eines Kundenportals entsteht maßgeblich durch die Integration verschiedener Datenquellen. Produktdaten aus PIM-Systemen, Serviceinformationen aus CRM-Plattformen, Bestellhistorien aus ERP-Systemen und technische Dokumentationen aus DMS müssen konsistent und kontextbezogen bereitgestellt werden. </p><p>Ein Kunde, der eine Serviceanfrage für eine bestimmte Maschine erstellt, sollte automatisch Zugriff auf die technische Dokumentation dieser Maschine, ihre Wartungshistorie und relevante Ersatzteile erhalten. Diese kontextuelle Integration reduziert Suchaufwände und erhöht die Qualität der Interaktion deutlich. </p><h2>E-Commerce &amp; Ersatzteilshops </h2><p>E-Commerce-Lösungen im Manufacturing unterscheiden sich grundlegend von B2C-Online-Shops. Sie müssen komplexe Produktkonfigurationen, kundenspezifische Preise, individuelle Sortimente und technische Spezifikationen abbilden. Gleichzeitig sollen sie die Effizienz von Bestellprozessen maximieren und sich nahtlos in bestehende Procurement-Systeme integrieren. </p><h3>Komplexe Produkte, Preise und kundenspezifische Sortimente </h3><p>Industrielle Produkte sind häufig konfigurierbar, haben technische Abhängigkeiten und erfordern umfangreiche Spezifikationen. E-Commerce-Plattformen müssen diese Komplexität abbilden, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen. Guided Selling, intelligente Produktfilter und visuelle Konfiguratoren helfen Kunden, die richtigen Produkte zu finden und korrekt zu spezifizieren. </p><p>Preisgestaltung im B2B-Manufacturing ist selten standardisiert. Kunden haben individuelle Konditionen, Staffelpreise, Rahmenverträge und spezielle Vereinbarungen. E-Commerce-Lösungen müssen diese Preislogik korrekt abbilden und für jeden Kunden die für ihn relevanten Preise anzeigen. Nur so entsteht Vertrauen und Transparenz im digitalen Bestellprozess. </p><h2>Unsere Erfahrung: Was B2B-E-Commerce im Manufacturing wirklich komplex macht </h2><p>In einem E-Commerce-Projekt für einen deutschen Hersteller von Hydraulikkomponenten haben wir gelernt, dass die grösste Hürde nicht die Technologie ist, sondern die Datenqualität. Unser Kunde hatte über 120&#39;000 Artikel in seinem ERP – aber nur 30% davon waren mit vollständigen Produktdaten und Bildern gepflegt. Bevor wir den Shop bauen konnten, mussten wir gemeinsam mit dem Kunden einen Daten-Governance-Prozess etablieren und die kritischsten 15&#39;000 Artikel priorisiert aufbereiten. </p><p><b>Unsere Empfehlung für Manufacturing-Unternehmen: </b></p><p>Starten Sie nicht mit dem Shop, starten Sie mit den Daten. Wir rechnen in unseren Projekten typischerweise 30–40% des Gesamtbudgets für Datenaufbereitung und -integration ein. Dieser Anteil überrascht viele Kunden, ist aber der entscheidende Erfolgsfaktor. </p><h2>Punchout, OCI und ERP-Integration </h2><p>Für viele industrielle Kunden ist die Integration ihrer E-Procurement-Systeme mit den E-Commerce-Plattformen ihrer Lieferanten entscheidend. Standards wie Punchout und OCI (Open Catalog Interface) ermöglichen es, dass Kunden aus ihrem internen System heraus auf den Katalog des Lieferanten zugreifen, Produkte auswählen und den Warenkorb zurück in ihr System übertragen. </p><p>Diese nahtlose Integration reduziert manuelle Eingaben, minimiert Fehler und beschleunigt Prozesse erheblich. Für Manufacturing-Unternehmen bedeutet dies jedoch, dass ihre E-Commerce-Lösungen diese Standards unterstützen und mit verschiedenen Procurement-Systemen kommunizieren können müssen. </p><h2>CMS &amp; Content-Plattformen im Manufacturing </h2><p>Content Management Systeme bilden die Grundlage für die Bereitstellung von Produktinformationen, technischen Dokumentationen, Anleitungen und Marketing-Inhalten. Im Manufacturing-Kontext müssen sie hohe Anforderungen an Mehrsprachigkeit, Versionierung, technische Präzision und Personalisierung erfüllen. </p><h2>Produktinformationen &amp; technische Dokumentation </h2><p>Technische Dokumentationen sind im industriellen Umfeld nicht nur Nice-to-have, sondern regulatorisch erforderlich und geschäftskritisch. Betriebsanleitungen, Wartungshandbücher, Sicherheitsdatenblätter und CE-Konformitätserklärungen müssen in der richtigen Sprache, Version und für das jeweilige Produkt verfügbar sein. </p><p>Content-Plattformen müssen diese Dokumente strukturiert verwalten, versionieren und kontextbezogen bereitstellen. Ein Servicetechniker, der vor Ort eine Wartung durchführt, muss über sein mobiles Gerät auf die exakte Dokumentation der vor ihm stehenden Maschine zugreifen können, inklusive aller relevanten Sicherheitshinweise und Wartungsschritte. </p><h2>Personalisierung nach Branche, Rolle und Kontext </h2><p>Nicht jeder Kunde benötigt dieselben Informationen. Ein Kunde aus der Lebensmittelindustrie hat andere regulatorische Anforderungen als einer aus der Automobilindustrie. Ein Wartungstechniker benötigt andere Inhalte als ein Einkäufer. Ein Bestandskunde mit langjähriger Erfahrung benötigt weniger Grundlageninformationen als ein Neukunde. </p><p>Moderne Content-Plattformen ermöglichen Personalisierung auf verschiedenen Ebenen: branchenspezifische Inhalte, rollenbasierte Navigation, Empfehlungen basierend auf bisherigem Verhalten und kontextuelle Informationsbereitstellung. Diese Personalisierung reduziert Informationsüberflutung und erhöht die Relevanz jeder Interaktion. </p><h3>Sie planen ein Kundenportal, einen Ersatzteilshop oder die Neugestaltung Ihrer Content-Plattform? </h3><p>Wir bringen die Erfahrung aus integrierten Manufacturing-Projekten mit – von der Datenarchitektur bis zum Go-Live. Lassen Sie uns in einem ersten Gespräch herausfinden, wo Ihr grösster Hebel liegt.</p><div></div><div></div><p>© Bild: <a href="https://unsplash.com/de" target="_blank" rel="noreferrer">unsplash.com</a></p>]]></content>
        <author>
            <name>Jörg Nölke</name>
        </author>
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        <title type="html"><![CDATA[Switzerland.com: Content als Service, nicht nur Information]]></title>
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        <updated>2026-02-09T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Gemeinsam mit Schweiz Tourismus haben wir die wichtigsten Seiten von Switzerland.com überarbeitet. Das Ziel: Reisende besser bei der Planung ihrer Reise oder ihres Ausflugs in der Schweiz zu unterstützen. Dabei setzen wir auf praktische Informationen und klare Strukturen.]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2>In Kürze</h2><ul><li><p>Ausgangslange: Viele Inhalte beschreiben Orte oder Erlebnisse, helfen aber nicht bei der Planung</p></li><li><p>Neuer Fokus: praktische Informationen statt generischer Beschreibungen</p></li><li><p>Umsetzung: Start mit den meistbesuchten Reiseziel- und Erlebnis-Seiten</p></li></ul><h2>Was Reisende wirklich wissen wollen</h2><p>Was kann man am <a href="https://www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/der-rheinfall" target="_blank" rel="noreferrer">Rheinfall in Schaffhausen</a> erleben? Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in <a href="https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/zuerich/" target="_blank" rel="noreferrer">Zürich</a> und Umgebung? Wie viel Zeit sollte ich für die <a href="https://www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/aareschlucht-im-haslital/" target="_blank" rel="noreferrer">Aareschlucht </a>einplanen? Wer einen Ausflug plant, sucht Antworten auf konkrete Fragen. Das wissen wir aus einer Nutzer:innen-Befragung – und dass sie die Antworten nicht immer so schnell finden, wie sie es sich wünschen.</p><h2>Planungshilfen statt Lexikoneinträge</h2><p>Bei einem stichprobenartigen Audit bestehender Seiten auf Switzerland.com zeigte sich ein wiederkehrendes Muster: Viele Inhalte lasen sich wie Lexikoneinträge. Ausführlich und sachlich korrekt, aber wenig hilfreich für Menschen, die einen Ausflug planen möchten. Die Texte erklärten Geschichte und Hintergründe, statt zu zeigen, was Besuchende dort tun können.</p><p>Wer einen Ausflug plant, braucht aber praktische Informationen: Lohnt sich der Besuch? Wie viel Zeit sollte ich einplanen? Was erwartet mich vor Ort?</p><h2>Information ist Service</h2><p>Bei der Neukonzeption der Reiseziel- und Erlebnisseiten haben wir konsequent die Perspektive gewechselt. Statt zu fragen «Was können wir über diesen Ort erzählen?» haben wir gefragt: «Was wollen Besuchende wissen, um dieses Erlebnis planen zu können – und in welcher Form?»</p><p>Aus einer Beschreibung des Rheinfalls wird so eine Planungshilfe. Aus einem Text über die Geschichte einer Burg wird ein konkreter Besuchsvorschlag mit Zeitangaben. Gute Inhalte bieten jedoch mehr als reine Fakten. Deshalb haben wir gezielt Tipps und Erfahrungswissen in die Texte eingebaut: Empfehlungen aus erster Hand, die den Besuch wirklich bereichern.</p><h2>Zwei Seitentypen, ein Prinzip</h2><p>Wir haben uns auf die beiden wichtigsten Seitentypen konzentriert: Reiseziele und Erlebnisse. Zusammen machen sie über 5000 Seiten aus und gehören damit zu den relevantesten Inhalten auf Switzerland.com. Beide verfolgen unterschiedliche Ziele, haben aber dasselbe Grundprinzip: helfen statt beschreiben. Reiseziel-Seiten funktionieren als digitale Reiseführer, Erlebnis-Seiten liefern die wichtigsten Hinweise für einen Ausflug oder eine Aktivität. </p><h2>Optimieren statt neu bauen</h2><p>Nicht jede Verbesserung braucht einen kompletten Relaunch. Schon gezielte Anpassungen an Struktur und Formulierung können die Nutzererfahrung deutlich verbessern – und manchmal hilft auch Weglassen. </p><p><b>Zwei Beispiele: </b></p><ul><li><p>Bei den Reiseziel-Seiten mussten Nutzende früher weit nach unten scrollen, um die Highlights einer Stadt oder Region zu finden. Jetzt stehen sie prominent am Anfang der Seite, dort, wo User sie erwarten. </p></li><li><p>Bei den Erlebnis-Seiten haben wir redundante Inhalte entfernt, die an anderer Stelle auf der Website bereits vorhanden sind. </p></li></ul><p>Solche Optimierungen lassen sich oft mit kleinen Anpassungen im CMS umsetzen – ohne neue Komponenten entwickeln zu müssen. Schauen Sie selbst: <a href="https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/grindelwald" target="_blank" rel="noreferrer">Grindelwald</a>, <a href="https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/luzern/" target="_blank" rel="noreferrer">Luzern</a> oder <a href="https://www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/gelmerbahn-steil-zum-gelmersee/" target="_blank" rel="noreferrer">Gelmerbahn</a>.</p><blockquote><p>Wir hatten viele gute Inhalte, aber oft aus der falschen Perspektive. Die Zusammenarbeit mit Unic hat uns geholfen, systematisch die Nutzersicht einzunehmen. Das Ergebnis: Seiten, die wirklich weiterhelfen, statt nur zu informieren. </p><p>Lilian Spörri, Senior Digital Content Manager, Schweiz Tourismus</p></blockquote><h2>Die Prinzipien hinter dem Konzept </h2><p>Aus der Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus lassen sich einige Grundsätze ableiten, die auch für andere Projekte gelten:</p><ul><li><p><b>Nutzerfokus</b>: Jede Information muss einen praktischen Nutzen haben</p></li><li><p><b>Qualität vor Quantität</b>: Lieber eine überschaubare Menge konsequent umsetzen als alles auf einmal.</p></li><li><p><b>Klarheit</b>: Kurze, fokussierte und verständliche Texte ohne Floskeln</p></li><li><p><b>Struktur</b>: Einheitlicher Aufbau erleichtert die Orientierung</p></li><li><p><b>Handlungsorientierung</b>: Aktive Ansprache statt passiver Beschreibung</p></li></ul><h2>Fazit: Content-Strategie beginnt beim Nutzerbedürfnis</h2><p>Die Neukonzeption zeigt: Guter Content beginnt bei den Fragen der Nutzenden. Informationen werden zum Service, wenn sie die richtigen Fragen beantworten – zur richtigen Zeit und im richtigen Umfang. Und manchmal braucht es dafür keine Revolution, sondern nur einen Perspektivenwechsel. </p><h3>Beschreiben Ihre Inhalte noch, oder helfen sie schon? Wir unterstützen Sie beim Perspektivenwechsel. Kontaktieren Sie uns.</h3><div></div><div></div><p>Bild: Schweiz Tourismus</p>]]></content>
        <author>
            <name>Carmen Candinas</name>
        </author>
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        <title type="html"><![CDATA[Raus aus der Komfortzone: Was Europas CX von Chinas Ökosystemen lernen kann]]></title>
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        <updated>2026-01-15T00:00:00.000Z</updated>
        <summary type="html"><![CDATA[Wenn europäische Unternehmen über digitale Innovation sprechen, schauen sie nach Silicon Valley. Verständlich: Dort wurden viele Standards gesetzt, die heute weltweit gelten. Doch während wir auf kalifornische Tech-Giganten blicken, hat sich in China ein digitales Ökosystem entwickelt, das radikal andere Antworten auf die Frage gibt: Wie gestalten wir Customer Experience? 

Die Frage ist nicht, ob wir chinesische Lösungen eins zu eins übernehmen sollen. Die Frage ist:  
Welche Denkmuster und Strategien funktionieren dort so gut, dass wir sie als Impulsgeber für unsere eigenen CX-Herausforderungen nutzen sollten?]]></summary>
        <content type="html"><![CDATA[<h2><b>Was europäische Unternehmen von Chinas Customer Experience lernen können:</b></h2><p>Chinas digitale Ökosysteme bieten konkrete Impulse für europäische CX-Strategien. Die wichtigsten übertragbaren Prinzipien sind: </p><ul><li><p>Integrierte Ökosysteme statt Silos: Super-Apps wie WeChat vereinen Kommunikation, Payment, E-Commerce und Services in einer Plattform – ein Gegenentwurf zu fragmentierten europäischen Customer Journeys über multiple Apps und Touchpoints hinweg. </p></li><li><p>Seamless Commerce: Der fließende Übergang zwischen Content, Social Interaction und Kaufabschluss reduziert Reibung. Livestream-Shopping und In-App-Payments sind dort Standard, nicht Experiment. </p></li><li><p>Service-First-Denken: Statt in Produktkategorien denken chinesische Plattformen in Kundenservices – das verändert die gesamte CX-Architektur und macht Lösungen intuitiver. </p></li><li><p>Pragmatische Innovation: Schnelle, iterative Lösungen für reale Kundenprobleme statt jahrelanger Perfektionierung – ein Mindset, das auch unter europäischen Compliance-Anforderungen funktioniert.</p></li></ul><div></div><p>Diese Muster lassen sich nicht eins zu eins kopieren, aber die dahinterliegenden Prinzipien sind adaptierbar und bieten konkrete Innovationshebel für europäische Unternehmen. </p><h2>Das Problem mit unserer digitalen Komfortzone </h2><p>Viele etablierte Unternehmen in der DACH-Region bewegen sich in einem vertrauten digitalen Rahmen: bewährte Plattformen, etablierte Tech-Stacks, überschaubare Innovationsgeschwindigkeit. Das ist nicht per se schlecht – aber es führt zu einer gewissen Betriebsblindheit. Wir optimieren innerhalb bekannter Grenzen, statt diese Grenzen infrage zu stellen. </p><p>China zeigt uns: Es geht auch komplett anders. Nicht besser oder schlechter, sondern fundamental anders. Und genau diese Andersartigkeit macht den Blick nach Osten wertvoll. </p><h2>Was China im CX-Bereich anders macht </h2><ul><li><p><b>Super-Apps statt fragmentierter Touchpoints</b>: Während wir in Europa mit zersplitterten Customer Journeys kämpfen – separate Apps für Banking, Shopping, Kommunikation, Mobilität – integrieren chinesische Plattformen all das in einem einzigen Ökosystem. WeChat ist nicht nur ein Messenger, sondern Payment-System, E-Commerce-Plattform, Service-Portal und mehr. </p></li><li><p><b>Seamless Commerce</b>: Der Übergang zwischen Content, Social Interaction und Transaktion ist fließend. Livestream-Shopping, Social Commerce und In-App-Payments sind keine Experimente, sondern Standard. </p></li><li><p><b>Datengetriebene Personalisierung</b>: Die Integration von Services erlaubt eine Personalisierung, die weit über das hinausgeht, was fragmentierte europäische Systeme leisten können. </p></li></ul><p>Natürlich funktioniert das in einem anderen regulatorischen und kulturellen Kontext. Datenschutzstandards, Wettbewerbsrecht und Nutzererwartungen in Europa sind andere. Aber: Die grundlegenden CX-Muster – wie man Reibung reduziert, Convenience erhöht, Ökosysteme denkt – sind übertragbar. </p><h2><b>Konkret: Was können europäische Unternehmen adaptieren?</b></h2><p>Zentral ist, die dahinterliegenden Prinzipien zu verstehen und für unsere Realität nutzbar zu machen. </p><ul><li><p><b>Ökosystem-Denke statt Silo-Mentalität</b>: Wie können wir Touchpoints intelligenter verknüpfen? Wo verlieren wir Kund:innen, weil sie zwischen zu vielen Systemen wechseln müssen? </p></li><li><p><b>Convenience vor Perfektion</b>: Chinesische Lösungen sind oft pragmatisch statt perfektionistisch. Sie gehen reale Kundenprobleme schnell und iterativ an, statt jahrelang an idealen Lösungen zu feilen. </p></li><li><p><b>Integration von Social und Commerce</b>: Wie können wir Kaufprozesse dort ermöglichen, wo Kund:innen bereits sind – statt sie in separate Shops zu zwingen? </p></li><li><p><b>Service-First statt Produkt-First</b>: Viele chinesische Plattformen denken nicht in Produktkategorien, sondern in Kundenservices. Das verändert die gesamte CX-Architektur. </p></li></ul><h2><b>Der richtige Umgang mit kulturellen Unterschieden</b></h2><p>Natürlich lassen sich nicht alle Strukturen übernehmen. Compliance-Anforderungen, kulturelle Erwartungen an Datenschutz, Marktstrukturen – all das unterscheidet sich. Aber genau deshalb ist der Transfer so wertvoll: Er zwingt uns, Muster zu abstrahieren, statt Oberflächen zu imitieren. </p><p>Die Frage ist nicht: &quot;Können wir das genauso machen?&quot; Die Frage ist: &quot;Welches Problem löst das, und wie würden wir es in unserem Kontext lösen?&quot; </p><h2><b>Warum jetzt?</b></h2><p>Die digitalen Erwartungen von Kund:innen steigen kontinuierlich. Wer heute auf fragmentierte Experiences, komplizierte User Journeys und träge Innovationszyklen setzt, verliert morgen Marktanteile. Nicht an chinesische Wettbewerber, sondern an europäische oder amerikanische Akteure, die schneller lernen. </p><p>Der Blick nach China ist kein Selbstzweck. Er ist ein Werkzeug, um unsere eigenen CX-Strategien zu hinterfragen und zu verbessern. Er liefert alternative Perspektiven auf Probleme, die wir zu gut zu kennen glauben. </p><div></div><h2><b>Was das für Ihre CX-Strategie bedeutet</b></h2><p>Chinesische CX-Patterns bieten einen alternativen Musterkatalog, aus dem europäische Unternehmen selektiv lernen können:</p><ul><li><p>Welche unserer Customer Journeys sind unnötig kompliziert?</p></li><li><p>Wo könnten wir Services integrieren statt fragmentieren?</p></li><li><p>Welche Convenience-Standards setzen andere, an denen wir gemessen werden?</p></li><li><p>Wo denken wir in Produkten, obwohl Kund:innen in Services denken?</p></li></ul><p>Das sind keine hypothetischen Fragen. Das sind konkrete Innovationshebel, die sich in Roadmaps, Prototypen und funktionierende Lösungen übersetzen lassen.</p><p>Die erfolgreichsten CX-Strategien entstehen nicht durch Imitation, sondern durch informierte Kreativität. China bietet uns einen Blick auf alternative digitale Realitäten – nutzen wir ihn, um unsere eigene voranzubringen.</p><p>Interessiert, wie sich konkrete CX-Patterns aus China auf Ihre Branche übertragen lassen? In unserem Webinar &quot;CX-Innovation – Inspiration aus China&quot; zeigen wir gemeinsam mit China-Expert:innen, welche Muster funktionieren und wie sie adaptiert werden können.</p><h2>Über die Autoren</h2><p><b>Björn Ognibeni</b> ist „Practical Visionary“ und Experte für den Innovationstransfer aus &quot;Digital China&quot;. Seit über 20 Jahren begleitet er Unternehmen durch digitale Transformationen – jenseits von Trends und Hypes. Sein Fokus liegt darauf, komplexe Technologien in umsetzbare Strategien zu übersetzen. Statt theoretischem Buzzword-Bingo liefert er pragmatische Einordnung, klare Entscheidungen und konkrete Wirkung. Website: <a href="https://www.ognibeni.de/" target="_blank" rel="noreferrer">BJÖRN OGNIBENI 欧博洋, Practical Visionary.</a></p><p><b>Roy Voggenberger</b> gestaltet bei Unic den digitalen Wandel, indem er aus Ideen wirksame Geschäftsmodelle entwickelt, die Unternehmen messbar voranbringen. Sein Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz: komplexe Herausforderungen übersetzt er in klare Chancen und belastbare Entscheidungsgrundlagen. Parallel schafft er strategische Fundamente – von Cloud-Governance bis zu neuen Innovationsfeldern. Sein Ansatz ist konsequent human-centered und verbindet Technologie mit Menschen, Kultur und nachhaltiger Wirkung.</p><div></div><div></div><p></p>]]></content>
        <author>
            <name>Roy Voggenberger</name>
        </author>
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