Der Weg zum erfolgreichen Kampagnen-Tracking

Sie sind in puncto Kampagnen-Tracking noch ganz am Anfang oder wollen Ihre Prozesse überprüfen? Wir empfehlen folgendes Vorgehen und unterstützen Sie dabei natürlich gerne:

Überblick bekommen:

Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle Kampagnen, mit denen Sie Besucher auf Ihre Website locken. Das umfasst zum Beispiel Newsletter, Facebook- oder Twitter-Posts, RSS-Feeds, Banner, Text- und Suchanzeigen, Affiliate-Partner, aber auch Offline-Kampagnen wie Broschüren, Plakate, Fernseh- oder Radiowerbung.

Tracking-Parameter anfügen:

Hängen Sie an alle Links Ihrer Kampagnen die “Tracking-Parameter”, die Ihr Web-Analytics-Tool versteht. Webtrends arbeitet zum Beispiel mit “WT.mc_id=meine-kampagnen-id” (s. Dokumentation von Webtrends), Google Analytics benötigt mindestens die drei Parameter “utm_source”, “utm_medium” und “utm_campaign” (s. Dokumentation von Google). Beginnen Sie mit den Basis-Parametern und den wichtigsten Kampagnen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Sie können das später noch verfeinern.

Namenskonvention für Kampagnen-Tracking-Parameter:

Um firmenübergreifend einheitlich zu tracken, sollten Sie möglichst bald auch eine Namenskonvention für Tracking-Parameter festlegen – zum Beispiel: “Die Kampagnen-IDs aller Newsletter-Kampagnen sollen mit ‘nl’ beginnen” (gute Anleitung für Google Analytics). Dann sehen Ihre Kampagnen-Reports nicht wie Kraut und Rüben aus, und Sie können über Filter verwandte Kampagnen zu Gruppen zusammenfassen (z.B. alle Newsletter zu Spezialaktionen).

Micro- und Macro-Conversion-Ziele definieren:

Definieren Sie Ihre Conversions (was soll der Besucher auf Ihrer Website tun?), und messen Sie diese mit Ihrem Web-Analyse-Tool. Idealerweise unterscheiden Sie dabei “Micro Conversions” (kein direkter Abschluss/Kauf, aber gesteigertes Interesse oder Lead) und “Macro Conversions” (das oder die wichtigsten Ziele auf Ihrer Plattform, oft ein Kauf).

Reporting aufsetzen:

Setzen Sie Reports auf, mit denen Sie Ihre Kampagnen nach dem AIDA-Trichter und dem Micro/Macro-Conversion-Modell vergleichen können:

  • A = Attention (Reichweite): Bei wie vielen Nutzern kommt Ihr Angebot vors Auge? (Beispiel: Wie viele Nutzer haben Ihre Banner-Einblendungen gesehen / wie viele Newsletter-Empfänger gibt es?)
  • I = Interest: Wie viele Nutzer zeigen durch eine Aktion, dass sie prinzipiell interessiert sind? (Beispiel: Besuch auf Ihrer Website durch Klick auf Link im Newsletter/auf Banner)
  • D = Desire (Micro Conversion): Wie viele Nutzer zeigen, dass sie Ihr Angebot stark interessiert? (Beispiel: Download weiterer Informationen zum Produkt, lange Interaktion mit Ihrer Website/Ihrer Produktseite)
  • A = Action (Macro Conversion): Wie viele schliessen Ihr Ziel ab? (Beispiel: Produktkauf)

Erweitern Sie Ihr Tracking um Multi-Touch-Analysen:

So sehen Sie besser, welche Kampagnen-Typen spätere Conversions eher vorbereiten (z.B. üblich bei Social Media) und welche eher direkt zu Conversions führen (Newsletter, AdWords).

Teil 1 Kampagnen-Tracking
> 10 häufige Fehler beim Kampagnen-Tracking

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Google+ Profile der Autoren: Matthias Schmid

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