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UX design, WebVR and the Hierarchy of needs

Einen Vortrag, den ich mir aus dem Konferenzprogramm der FEC17 ausgewählt habe, ist der von Michaela Lehr “More ways to make your user sick – about WebVR and UX Design”. VR – virtuelle Realität ist ein Schlüsselwort der Digitalisierung. Ich war vor allem neugierig, welche VR-Standards es gibt und wie virtuelle Realität im Web angewendet wird.

Michaela Lehr, ist eine sympathische UX-Designerin und Entwicklerin aus Berlin, die sich auf ein Publikum vorbereitet hatte, welches bisher keinen grossen Zugang zum Thema virtueller Realität hatte. Dieses Format war genau das Richtige für mich. Ich bekam eine gute Einführung in das Virtual-Reality-Konzept: z.B. stereoskopische Bilder und Effekte der Tiefenwirkung sowie eine anschauliche Erklärung des WebVR Ecosystem.

WebVR ist ein offener Standard für das Web, der noch nicht den heutigen Bedürfnissen entspricht. Um WebVR im Browser konsumieren zu können, erklärte Michaela, braucht man zwei Dinge: ein Headset und einen kompatiblen Browser. Bei Michaela Lehr steht bei der Entwicklung von WebVR Projekten das ganzheitliche Wohlbefinden des Users im Zentrum. Designer und Entwickler tragen die Verantwortung für den VR-Benutzer, welcher sich direkt in der VR-App befindet. Michaela geht in ihrer Arbeit von der “Hierarchy of needs” aus, welche zuerst das Wohlbefinden und die Interpretierbarkeit der VR durch den Benutzer adressiert. Grundsätze, die Michaela berücksichtigt, sind unter anderem, dass Geschwindigkeit durch den Benutzer gefühlt werden muss. Sie möchte eine Überanstrengung der Augen vermeiden, nutzt grosse Räume, um Phobien nicht zu fördern. Ausserdem achtet sie auf die Grössenverhältnisse der Dinge. Dinge sollen sich nicht zu schnell Richtung Kamera bewegen, da dies den User überfordert. Als User kann ich all diese Aspekte nachfühlen. (;( mir wirds schon ganz anders)

Mein Fazit: Durch den Vortrag von Michaela habe ich in kurzer Zeit die Grundsätze von VR kennengelernt. Logisch erscheint mir nun, dass man bekannte Methaphern der User Experience nicht für VR verwenden kann, da für den virtuellen Raum dreidimensionale Grundsätze gelten. Diese Grundsätze erschliesst Michaela mit ihrem Berliner Team anhand des Beispiels “Bildergallerie” mit Benutzern. Danke Michaela, super Input!

Versetze Dich immer in die Lage deiner Nutzer

In diesem Artikel beziehe ich mich auf die Präsentation von Sarah Semark an der Frontend Conference am 1. September 2017 mit dem Thema: «Empathy for Introverts».

Dieser Keynote-Titel hat mich sehr angesprochen: Weniger weil ich denke, sehr introvertiert zu sein, sondern mehr, weil ich es als sehr wichtig erachte, in meinem Beruf als Designerin ein empathischer Mensch zu sein.

Design ist immer politisch

Dieser Artikel gibt einen Eindruck der Frontend Conference Eröffnungsrede von Mike Monteiro – How to Fight Fascism.

Ich bin UX-Architect habe einen Designhintergrund und ein grosses Interesse an UCD (User centered Design), arbeite gern mit Menschen, mag gutes User Interface, gute kontextbezogene Benutzerführung. Ich ging mit grosser Vorfreude zur FEC17, einen Sprung von meiner Haustür entfernt, da ich bereits letztes Jahr gute Frontend- und UX-Themen-Inputs an der FEC fand.