Ein Blick über die Schultern: So arbeitet Andreas Eggli bei Unic

Andreas Eggli ist Junior Project Manager bei Unic und hat gerade das interne Career Kick-off* erfolgreich abgeschlossen. Er gibt uns einen Einblick, was ihn zu Unic führte und wie er vom Hochschulabsolvent zum Project Manager wurde.

[Unic]: Andreas Du bist nach Deinem Abschluss zum Master of Science an der ZHAW im Sommer 2013 bei Unic gestartet, wie kamst Du zu uns?

[Andreas]: Ich habe Unic am Kontakttag der ZHAW kennengelernt. Ich war sofort vom Unternehmen und den freundlichen Mitarbeitenden, die mich an der ZHAW über Unic informierten, angetan. Ich habe deshalb direkt einen kleinen Fragebogen zu meiner Person und meinem Hintergrund ausgefüllt und abgegeben. Nach ein paar Tagen wurde ich dann telefonisch vom HR-Team kontaktiert und gefragt, ob ich nicht Interesse hätte, mich für das Programm Career Kick-off zu bewerben. Da ich diese Form des Berufseinstiegs sehr spannend fand, habe ich nicht lange gezögert und meine Bewerbung eingereicht. Es folgte dann ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, im Verlauf dessen ich einen genaueren Einblick in die tägliche Arbeit bei Unic erhalten habe und auch einige Mitarbeitende kennenlernen durfte. Als dann das Jobangebot kam, habe ich mich sehr gefreut und natürlich zugesagt.

Wie war der Einstieg ins Berufsleben für Dich und wie waren Deine Eindrücke während der ersten Monate bei Unic?

Ich bin während meines Studiums als Werkstudent bei einem anderen Unternehmen tätig gewesen, daher kannte ich die Arbeitswelt schon ein bisschen und die Umstellung ist mir nicht so schwer gefallen. Bei Unic sind die Hierarchien sehr flach- man kommt schnell mit jedem ins Gespräch. Dies und die offene Unternehmenskultur haben mir den Einstieg sehr erleichtert.

Was zu Beginn recht neu für mich war, war der technische Aspekt meiner Arbeit. Da ich Betriebsökonomie mit dem Schwerpunkt Marketing studiert hatte, war mir die IT-Welt erstmal etwas fremd. Ich lernte jedoch rasch, was im Hintergrund beim Aufsetzen und Programmieren von IT-Systemen passiert. Anhand kleinerer Aufgaben und verschiedener Projekte bin ich langsam in meine Rolle hineingewachsen und habe nach einer Zeit auch gewisse Parallelen zum Studium erkennen können. So konnte ich auch Einiges, was ich an der ZHAW gelernt hatte, wieder einsetzen.

Zu Beginn arbeitete ich auf kleineren internen Projekten als Assistent des Projektleiters, später leitete ich dann selbstständig Projekte. Nach und nach wurde ich auch auf Kundenprojekten eingesetzt. Auf meinem ersten Kundenprojekt habe ich gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Consulting selbstständig den Auftraggeber betreut. Zu Beginn erhielt ich quasi „Rückendeckung“ vom Consultant, er war an der Front stärker involviert als ich. Er hatte die Gesamtverantwortung für das Projekt und ich konnte mich so langsam in meine zukünftige Rolle als Projektleiter einarbeiten. Mittlerweile liegt die Verantwortung für das Projekt bei mir und der Kollege aus dem Consulting steht mir noch beratend zur Seite.

Was waren bis jetzt die grössten Highlights & Learnings für Dich?

Meine Highlights bisher waren sicherlich die zwei „Golives“, die ich miterleben durfte. Kurz vor der Live-Schaltung sind alle involvierten Personen ziemlich nervös und hoffen, dass alles gut geht. Danach ist es für das Team ein schönes Gefühl, gemeinsam einen Meilenstein erarbeitet zu haben, das verbindet die Kollegen miteinander. In unserer täglichen Arbeit ist Vieles ja nicht greifbar, da wir am Ende des Tages kein physisches Produkt in der Hand halten. Anhand eines „Golives“ wird hat ein Projekt ein Ergebnis, das man zeigen kann und das finde ich schön.

Eines meiner grössten Learnings ist die Erkenntnis, dass Planung sehr wichtig ist, es aber eigentlich nie so kommt, wie geplant. Daher muss man als Projektmanager auch eine gute Portion Flexibilität mitbringen. Kommunikation ist ebenfalls ein sehr wichtiger Aspekt. Als Projektmanager ist man verantwortlich, dass alle Projektbeteiligten auf dem gleichen Informationsstand sind – nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann man erfolgreich sein.

Gleichzeitig zu diesem grösseren Projekt habe ich andere kleinere Projekte alleine betreut. Dort war ich von Anfang an der erste Kontakt beim Kunden und für die gesamte Koordination des Projekts verantwortlich. Ich wurde aber nie ins kalte Wasser geworfen. Es standen mir immer erfahrende Kollegen zur Seite, die mich unterstützten. Dies war besonders zu Beginn sehr wertvoll für mich.

Was sind die Herausforderungen in Deinem Job?

Eine grosse Herausforderung ist sicherlich, dass man immer das Dreieck: Time, Scope & Budget im Auge behält. Dies erfordert eine genaue Planung, aber auch die Flexibilität, um sich schnell auf Unvorhergesehenes einzustellen. Dabei muss man auch bereit sein, Kompromisse einzugehen.

Was fasziniert und motiviert Dich in Deinem Arbeitsalltag?

Die Branche, in der Unic tätig ist, ist natürlich super spannend. Das E-Business entwickelt sich sehr schnell und daher gibt es ständig Neues zu entdecken und zu lernen. Es gibt noch enorm viel Potenzial im digitalen Bereich und man ist sicherlich noch lange nicht am Ende der Entwicklung angekommen.

Die gute Zusammenarbeit bei Unic ist ein weiterer Faktor, der mich täglich motiviert. Wir sind ein eher junges Unternehmen und der Umgang miteinander ist sehr offen und kommunikativ. Es macht mir einfach Spass, bei Unic zu arbeiten.

Du hast das Programm Career Kick-off erfolgreich abgeschlossen, was sind Deine nächsten Schritte bei Unic?

Ich werde voraussichtlich in eine BU wechseln und dort als Project Manager Projekte leiten. Ich habe bereits in den vergangenen zwei Jahren eng mit dieser Business Unit zusammengearbeitet und kenne damit die Abläufe und Kollegen bereits ziemlich gut, so dass es eher ein gleitender Übergang ist als ein richtiger Neustart. Auf meine neue Aufgabe freue ich mich schon sehr, denn in dieser Business Unit gibt es von der strategischen Ausrichtung gesehen auch die meisten Parallelen zu meinem Studium.

Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?

Ich denke, ich werde mich in den nächsten 5 Jahren im Bereich Project Management weiterentwickeln. Ich hoffe bzw. erwarte, dass ich bis dahin noch routinierter, erfahrener und damit hoffentlich auch gelassener bin. Ich hoffe, dass ich die Managerrolle, die man als Projektmanager auch hat, noch stärker wahrnehmen und somit den Kunden zielorientiert begleiten kann.

*Das Ziel des Programms ist es, Absolventen für eine Project-Management-Karriere bei Unic zu gewinnen. Das Career-Kickoff sieht vor, dass sich die Junior Project Manager im Project Management Office die nötigen PM Skills und das nötige Unic-Know-how aneignen, um anschliessend als Mitarbeiter in einer Business Unit erfolgreiche Projekte für Unic umsetzen können.




Rainer Steinegger begeistert von Last- und Stresstests mit Gatling

Rainer Steinegger ist Senior Application Engineer bei Unic. Er entwickelt seit vielen Jahren Java-basierte Applikationen und ist seit anderthalb Jahren im Organisationsteam der Java User Group in Karlsruhe aktiv. An den Entwicklertagen vom 22. bis zum 24. Mai 2017 in Karlsruhe wird er im Rahmen seines Fachvortrages „Gatling for JMeter dummies“ aufzeigen, wie eine Gatling-Anwendung aussehen kann.

Ein Blick über die Schultern: So arbeitet Thomas Jaggi bei Unic

Was macht man bei Unic eigentlich? Gerne geben wir einen Einblick hinter die Kulissen – aus der persönlichen Sicht verschiedener Rollen bei Unic. In den Interviews stellen die Mitarbeitenden nicht nur ihr Fachgebiet vor, sondern zeigen auch, was sie antreibt und was sie an der Arbeit bei Unic fasziniert.