Ein Blick über die Schultern: So arbeitet Joëlle Rossé bei Unic

Was macht man bei Unic eigentlich? Mit der Rubrik „Blick über die Schultern“ geben wir einen Einblick hinter die Kulissen – aus der persönlichen Sicht verschiedener Rollen bei Unic. In den Interviews stellen die Mitarbeitenden nicht nur ihr Fachgebiet vor, sondern zeigen auch, was sie antreibt und was sie an der Arbeit bei Unic fasziniert. Joëlle Rossé ist Junior Project Manager bei Unic und wird bald das interne Career Kick-off* abschliessen. Sie gibt uns einen Einblick, was sie zu Unic führte und was ihren Weg von der Hochschulabsolventin zum Project Manager geprägt hat.

[Unic]: Joëlle, Du hast nach dem Abschluss des Bachelor-Studiums in Science Business Administration an der Hochschule Luzern im Sommer 2015 bei Unic gestartet, wie kamst Du zu uns?

[Joëlle Rossé]: Die Hochschule Luzern organisiert einmal jährlich eine Kontaktmesse. Da sind diverse Unternehmen mit einem Stand vertreten und man hat als Student/-in die Möglichkeit, mit ausgewählten Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen.

Unic ist mir mit ihrem grünen Stand gleich aufgefallen. Ich hatte einen langen und guten Austausch mit Nadine Blum, Human Resources Manager bei Unic. Während des Gesprächs ist sie auch auf spezifische Stellen zu sprechen gekommen und hat mir einen Artikel mit einem „Blick über die Schulter“ eines Project Manager bei Unic mitgegeben. Nachdem ich das Interview gelesen hatte, habe ich mich erneut mit Nadine ausgetauscht und konnte offene Fragen klären. Nach diesem vertiefenden Gespräch war für mich klar, dass ich mich bei Unic bewerben möchte. Mittels Kontaktformular habe ich meine Daten hinterlassen und prompt eine E-Mail erhalten mit möglichen Stellen, auf welche ich mich bewerben konnte. Das gute Gefühl vom Erstkontakt hat sich im Bewerbungsprozess bestätigt und so habe mich für Unic und das Career-Kick-off als Junior Project Manager entschieden.

[Unic]: Wie waren Deine Eindrücke während der ersten Monate bei Unic?

[Joëlle Rossé]: Vor meinem Studium durfte ich meine ersten Arbeitserfahrungen bei einer Versicherung, einem eher konservativen Unternehmen sammeln. Das Agentur-Leben bei Unic ist viel dynamischer. Hier ist selbständiges Arbeiten gefragt, es gibt viele junge Leute und zahlreiche interessante Projekte und man hat jeden Tag neue Herausforderungen.

In meinem Job als Junior Project Manager war ich die ersten Monate gefordert – denn es ist viel Selbstorganisation gefragt. Das Career Kick-Off hat mir dabei geholfen, diese Selbstorganisation zu erlernen. Es arbeiten Personen in meinem Team, welche durch eigene Erfahrungen genau wissen, wie es mir geht und mir bei Fragen stets zur Seite stehen. Das Career Kick-Off bietet einen guten Einblick in alle Abteilungen und Teams, man kennt rasch sehr viele Personen im Unternehmen und kann Projekte aus verschiedenen Abteilungen begleiten.

[Unic]: Was waren bis jetzt die grössten Highlights & Learnings für Dich?

[Joëlle Rossé]: Da gibt es diverse Momente, welche ich zu meinen Highlights zähle: Als ich zum Beispiel nach drei Monaten das erste Mal selber ein Projekt als Project Manager begleiten durfte – das war ein super Gefühl. Aber auch wenn man mit der Zeit die Bedürfnisse der Personen, welche im Projekt involviert sind, kennt und entsprechend agieren kann; das erste Meeting, das ich selbständig organisiert und moderiert habe oder auch wenn man das erste Mal den Kunden vor Ort trifft: das sind alles Augenblicke, welche ich zu meinen Highlights zähle. Es fühlt sich gut an, wenn man langsam im eigenen Job an Sicherheit gewinnt. Weitere spannende Aspekte sind die Diversität der Kunden und natürlich auch die Unic Partys.

Das grösste Learning für mich persönlich ist, dass man sich stets vor Augen halten muss, dass man mit Menschen zusammenarbeitet. Man verkauft kein Produkt sondern eine Dienstleistung, welche aus der Zusammenarbeit verschiedener Menschen entsteht. Während einem Projekt kann viel Unerwartetes auf einen zukommen. Man lernt stets etwas dazu, was einem beim nächsten Projekt hilft, wobei man dann wieder die nächste Herausforderung antrifft – es ist wichtig, das Gelernte bestmöglich in den Projekten anzuwenden und eine gute Kommunikation unter den Projektbeteiligten zu praktizieren.

[Unic]: Was motiviert Dich in Deinem Arbeitsalltag?

[Joëlle Rossé]: Mich fasziniert die Zusammenarbeit im Projektteam. Ich arbeite sehr gerne mit verschiedenen Menschen zusammen. Ein weiterer Motivationsfaktor ist, beobachten zu können, wie etwas entsteht.

[Unic]: Du hast das Programm Career Kickoff erfolgreich abgeschlossen, was sind Deine nächsten Schritte bei Unic?

[Joëlle Rossé]: Ich werde voraussichtlich in spezifische Organisationseinheit wechseln und dort als Project Manager Projekte leiten. Da ich die Möglichkeit hatte, in allen Abteilungen Projekte zu begleiten, konnte ich für mich entdecken, welche Projekte mir am meisten zusagen und nun wird geprüft, ob ich in die entsprechende Abteilung wechseln kann. Es ist somit eher ein gleitender Übergang ist als ein richtiger Neustart. Ich freue mich sehr über diese Möglichkeit. Das ist definitiv ein grosser Plus-Punkt, den das Career-Kickoff mit sich bringt: Man sieht in die Prozesse, Strukturen und Projekte aller Organisationseinheiten und kann sich dann für eine entscheiden.

[Unic]: Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?

[Joëlle Rossé]: Ich sehe mich noch immer als Projektleiterin. Da Unic die Möglichkeit bietet, sich Nebenrollen zuzulegen, würde ich diese Chance sicherlich nutzen und mir neue Kompetenzen aneignen. Und sicherlich stetig mehr dazu lernen. Projektmanagement ist ein Job, in dem man von den Erfahrungen lebt, was so viel heisst, dass man nie ausgelernt hat – nach meinen jetzigen 1.5 Jahren fängt es also erst richtig an :-).

Kevin Brechbühl: Sitecore-Enthusiast bei Unic

Kevin Brechbühl ist Senior Application Architect bei Unic. Er entwickelt seit vielen Jahren Webapplikationen auf der Basis verschiedener Technologien. Seit 2010 hat er sich voll und ganz Sitecore verschrieben. Seine Leidenschaft und sein grosses Engagement für die Community zeichnete Sitecore im 2015 mit der Auszeichnung als Most Valuable Professional aus.