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Ein Blick über die Schulter: So arbeitet Anna Pivniak

  • Nadine Schlegel

Was macht man bei Unic eigentlich? Mit der Rubrik „Blick über die Schultern“ geben wir einen Einblick hinter die Kulissen – aus der persönlichen Sicht verschiedener Rollen bei Unic.

Wie arbeitet Anna Pivniak bei Unic? Eine Magento- und E-Commerce-Expertin spricht von ihren Erfahrungen als Entwicklerin bei Unic.

Anna, Du arbeitest nun seit knapp einem Jahr als Application Engineer für Unic, wie kamst Du zu uns?

Direkt nach meinem Studium konnte ich im Entwicklungszentrum von Magento in Kiew (Ukraine) in die Welt dieses spannenden E-Commerce-Frameworks eintauchen. Da ich das Produkt sehr schätzen gelernt habe, habe ich mich nach einem kurzen Stopp auf Kundenseite dazu entschlossen, das Produkt auf Agenturseite in verschiedenen E-Commerce-Projekten anzuwenden. Als ich mich nach einem Job in E-Commerce in Zürich umgeschaut habe, ist mir die Stellenausschreibung bei Unic gleich aufgefallen. Der Aufgabenbereich, die Webseite, die vorhandene Fachexpertise und die aufgeführten Referenzen haben mich sehr angesprochen.

Wie waren Deine Eindrücke während der ersten Monate bei Unic?

Es war eine intensive Lernphase mit viel Neuem für mich: Ich hatte bis zum Einstieg bei Unic keine Erfahrungen in einer Webagentur gesammelt, daher war es sehr interessant, wie die Prozesse und Workflows ablaufen und ich durfte viele neue Tools kennenlernen. Ich habe viele Informationen in Schulungen erhalten und konnte diese danach im Arbeitsalltag für mich vertiefen. Meine Teamkollegen haben es mir durch ihre hilfsbereite Art einfach gemacht, mich in das Neue einzuleben.

Seit dem 01. April 2017 organisieren wir uns nach Holacracy. Was hat sich für Dich dadurch verändert?

Mit der Einführung von Holacracy haben sich für mich diverse Aspekte geändert, wie ich über meine Arbeit und meine Verantwortlichkeiten denke, und wie frei ich mich in meinem Arbeitsalltag fühle: In den klassischen hierarchischen Organisationsformen geht man mit einem Problem oft auf den Vorgesetzten zu und übergibt ihm die Verantwortung zur Lösung desselben. Holacracy übergibt mir Verantwortung und versetzt mich in die Lage, die Lösungsfindung selber in die Hand zu nehmen, wenn ich auf eine Herausforderung stosse. Natürlich kann ich meine Kollegen und Kolleginnen dazu motivieren, mich bei der Bewältigung der Herausforderung zu unterstützen, aber die Verantwortung liegt immer bei mir. Diese neuen Freiheitsgrade schätze ich sehr.

Was fasziniert Dich an Magento?

Meiner Ansicht nach ist die Community der mächtigste und stärkste Teil dieses Frameworks. Weltweit nutzen sehr viele Experten Magento. Dadurch entstehen bedürfnisorientiert viele Weiterentwicklungen, die den Funktionsumfang des Frameworks laufend steigern.

Was waren bis jetzt die grössten Highlights & Learnings für Dich?

Wir haben sehr viele B2B-Shops auf Basis von Magento umgesetzt. Der Business-to-Business-Kontext war neu für mich. Deshalb war es für mich ein echtes Highlight und gleichzeitig aber auch ein Learning, den Kunden in diesen Herausforderungen zu verstehen und zu unterstützen. Das Schöne am Arbeiten bei Unic ist, dass ich sehr, sehr nah am Kunden bin.

Was motiviert Dich in Deinem Arbeitsalltag?

Die Kundenzufriedenheit. Dieser Aspekt ist ein zentraler Ansporn für mich, das Beste aus mir rauszuholen. Ich möchte für den Kunden die besten Lösungen erarbeiten. Als Beispiel bei den Releases: Wenn ich beobachten kann, wie sich der Look des Shops verändert, wie die Anpassungen, die durch unser Team vorgenommen wurden, ihren Teil beitragen, dass die Zahl der Endkunden ansteigt und unser Kunde somit seinen Gewinn erhöhen kann, wenn man anderen Leuten helfen kann ihr Business zu verbessern - das motiviert mich.

Du arbeitest in einem Teilzeitpensum bei Unic. Wie schaffst Du es, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen?

Ich arbeite zur Zeit in einem 80%-Pensum. Für mich ist dies die perfekte Balance zwischen Arbeiten und Freizeit. Ich darf einen ganzen Tag mit meiner kleinen Tochter verbringen und an den Wochenenden geniessen wir die Zeit zu Dritt. Zudem habe ich sehr flexible Arbeitszeiten, was es mir erleichtert, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen.

Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?

Auch in fünf Jahren soll die Programmierung ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit sein. Die Beratung der Kunden und die Umsetzung ihrer Bedürfnisse möchte ich noch verstärkt in meinem Arbeitsumfeld wissen. Ich möchte Kunden auch in der Zukunft auf ihrer Reise in der digitalen Welt unterstützen.