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Ein Blick über die Schultern: So arbeitet Katrin Ulmer

Katrin Ulmer ist bei Unic als Project Manager tätig. Sie gibt uns einen Einblick, was sie vor gut einem Jahr zu Unic führte und weshalb sich dieser Weg für sie bewährt hat. Wir befragen sie zu ihren persönlichen Zielen und wie ihr Unic hilft, sich fachlich weiter zu entwickeln.

Das ist Katrin Ulmer, Project Manager bei Unic

In ihrer Freizeit tanzt Katrin auf Weltklasse-Niveau. Das Gefühl für Tempo und Gruppendynamik bringt sie auch in den Projektalltag ein. Als Frohnatur vermag sie ihr Team auch in stressigen Situationen zu motivieren.

Katrin Ulmer, Project Manager bei Unic
Katrin Ulmer, Project Manager bei Unic

Über Herausforderungen und Higlights im Projektalltag ...

Katrin, du bist im November 2018 bei Unic im Project Management gestartet. Wie kamst du zu uns und wie fühlte es sich heute an?

Katrin Ulmer: Tatsächlich, mein erster Arbeitstag bei Unic ist schon ein Jahr her. So schnell wie meine Anstellung lief, so schnell ist auch mein erstes Jahr hier vergangen. Bevor ich zu Unic kam, war ich für Notch Interactive als Project Manager tätig. Ich bin direkt von der Universität in die Agenturwelt eingetaucht. Nach vier Jahren bei Notch suchte ich eine neue Herausforderung und war neugierig, ob ich das erlernte Handwerk an einem anderen Ort einsetzen und auch weiterentwickeln könnte. Eine liebe Freundin, die damals schon bei Unic war, hat mich empfohlen. Dann ging alles ganz schnell. Die Assessments und Gespräche hinterliessen einen ausserordentlich positiven Eindruck bei mir, daher freute ich mich unheimlich auf den Start und war gespannt auf meine neue Arbeitsumgebung. 

Wie war der Einstieg ins Projektleben bei Unic für dich und wie waren deine Eindrücke während der ersten Monate bei Unic?

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da ich das Agenturleben kannte und mit der Koordination mehrerer unterschiedlicher Projekte schon Erfahrungen sammeln konnte. Auch meine Kolleginnen und Kollegen und die vielen Einführungs-Events, die das Office Management und das HR organisieren, machten den Start äusserst angenehm und reibungslos. Es waren definitiv viele Eindrücke während der ersten Monate. Ich habe gleich von Anfang an sehr gute Erfahrung mit den internen Prozessen sowie der internen Kommunikation gemacht, daher war der vielleicht prägendste Gedanke folgender: «Wow, Unic ist mit so vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den fünf Standorten unheimlich gross – und trotzdem laufen die Prozesse wie geschmiert.»

Was waren bis jetzt die grössten Highlights und Learnings für dich?

Ich würde sagen, das grösste Highlight und zugleich Learning war der Einstieg in die Selbstorganisation. Da ich diese Art der Betriebsorganisation vorher nicht kannte, war hier die Lernkurve besonders steil. Ich gebe zu, anfangs mischten sich Neugier und Skepsis. Schon die ersten Meetings und Einführungen zeigten mir aber, dass sich Holacracy als hilfreich und effizient im Arbeitsalltag erweist.

Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsumfeld?

Da gibt es, wie wohl in jeder Arbeitsumgebung, so einige Stolpersteine und Herausforderungen, an denen man als Person, aber auch fachlich wachsen kann. Die grösste Herausforderung, der ich mich tagtäglich stelle, ist eine gute Kundenbetreuung. Der Kunde ist bekanntlich König, aber auch ein König will gut beraten sein. Voraussetzung dafür ist, dass man das Unternehmen, die Produkte und auch die Ansprechspersonen beim Kunden gut kennt. Ab und zu muss ein guter Project Manager zwischen den Zeilen lesen und eventuelle «Red Flags» frühzeitig identifizieren. Kundenbedürfnisse müssen möglichst simpel übersetzt und im Anschluss effizient und nach neuestem Technologie-Standard umgesetzt werden. Das Zusammenspiel des gesamten Projektteams ist dabei entscheidend. Manchmal bringen externe Faktoren den gut durchdachten «Plan A» ins Wanken. In diesem Moment sollte ein guter Project Manager bereits einen «Plan B» zücken können.

Katrin Ulmer mit ihrem Team am Scrum-Board.
Katrin Ulmer mit ihrem Team am Scrum-Board.

... zu Holacracy, Agilität und Diversity in der IT-Branche

Was fasziniert und motiviert dich in deinem Arbeitsalltag?

Wie kitschig und klischeehaft das auch klingen mag, meine Motivationstreiber sind die tollen Menschen, mit denen ich zusammenarbeite – sei es das Projektteam, die Arbeitskolleginnen und -kollegen oder die Kunden, die ich betreuen darf. Ich würde behaupten, ich lerne jeden Tag dazu. Das liegt zum einen an den vielfältigen Aufgaben und Projekten, die das Agenturleben mit sich bringt. Kein Tag ist wie der andere. Zum anderen sind es aber auch meine Arbeitskolleginnen und -kollegen, von denen ich täglich aufs Neue lernen darf. Ich bin nach wie vor fasziniert von der geballten Expertise bei Unic, der Arbeit auf einem qualitativ hohen Niveau und der Bescheidenheit, die unsere Experten trotzdem an den Tag legen. 

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Na, ich hoffe und nehme an bei Unic! Diese Option erscheint mir gar nicht abwegig. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schon mehr als ein Jahrzehnt bei Unic oder kratzen an der Marke. Das ist meiner Meinung nach aber nicht verwunderlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden hier unheimlich geschätzt, es wird einem Vertrauen und Freiraum entgegengebracht. Es macht einfach Spass, Teil der Unic-Familie zu sein. 

Im Project Management von Unic bewegst du dich in einem agilen Umfeld, wie fühlt sich dies an?

Es ist dynamisch, kreativ, flexibel und vieles mehr – aber auch eine sehr grosse Verantwortung, auf unserer sowie auf Kundenseite. Es braucht eine gewisse Maturität in den Teams und den Projekten, um sich an das agile Projektmanagement zu wagen, sonst geraten Projekte schnell ausser Kontrolle. Ich konnte aber schon viele positive Erfahrungen zum Thema Agile bei Unic sammeln und bin sehr interessiert daran, meine neu erworbenen Ausbildungen als Scrum Master und Product Owner durch weitere Praxis zu festigen.

Seit zweieinhalb Jahren sind wir mit dem Organisationssystem Holacracy unterwegs. Wie spielen Projektleitung und Holacracy in der Praxis zusammen?

Ich empfinde Holacracy keineswegs als Einschränkung oder zusätzliche Herausforderung. Wie schon erwähnt, ist die Selbstorganisation im Projektalltag unheimlich hilfreich und effizient. Ohne zu tief in die Materie eintauchen zu wollen – durch die Kreisstruktur hat jedes Mitglied seine Daseinsberechtigung. Jede Rolle ist an Verantwortungen und Aufgaben gebunden, die zum Erfolg des Kreises und letztlich auch zum Erfolg des jeweiligen Projekts beitragen. Ich kann in den entsprechenden Holacracy-Meetings sogenannte Spannungen einbringen, um jegliche Probleme oder Hürden, die sich mir bei einem Projekt gerade stellen, zu lösen. Ich erhalte Inputs von verschiedensten Rollen und Perspektiven und komme so eigentlich immer zu einem Lösungsansatz. Das Beste zum Schluss – man kann (fast) alles sein, was man will. Rollen können prinzipiell von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt werden. Das heisst, ich könnte auch, wenn es meine Kapazitäten erlauben, im Marketing-Kreis mithelfen oder auch den People/HR-Kreis in bestimmten Aufgaben unterstützen. Eventuell wird aus mir ja noch eine Entwicklerin, wer weiss?

Diversity ist in aller Munde. Wie erlebst du als Frau die IT als klassische Männerdomäne?

Ich fühle mich pudelwohl. Auch wenn mein Team grösstenteils aus männlichen Kollegen besteht, habe ich mich in keinem Moment diskriminiert oder respektlos behandelt gefühlt. Im Gegenteil – ich kann mich jederzeit ohne Bedenken an meine Kollegen wenden und mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren. Vielmehr fällt mir auf, wie brillant und kompetent alle Arbeitskolleginnen und -kollegen sind, ganz gleich welchen Geschlechts.

Blick über die Schultern

Was macht man bei Unic eigentlich? Mit der Rubrik «Blick über die Schultern» geben wir einen Einblick hinter die Kulissen – aus der persönlichen Sicht verschiedener Rollen bei Unic. In den Interviews stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur ihr Fachgebiet vor, sondern zeigen auch, was sie antreibt und was sie an der Arbeit bei Unic fasziniert.

Project Manager @Unic

Project Manager bei Unic

Bist du Kundenflüsterer, Menschenversteher und Überblickbehalter in einem? Dann bist du als Project Manager genau richtig. Als Bindeglied zwischen Kunde und allen an dem Projekt beteiligten interdisziplinären Teams nimmst Du eine zentrale Rolle im Projekt ein und arbeitest Hand in Hand mit sämtlichen Projektbeteiligten. Du bist für den Kunden primärer Ansprechpartner in allen Belangen rund um das Projekt und hast stets einen Überblick über laufende Prozesse.