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Ein Grund zum Feiern: 10 Jahre HORNBACH und Unic

HORNBACH und Unic verbindet eine ganz besondere Beziehung: Ohne HORNBACH gäbe es Unic nicht in Karlsruhe und ohne Unic wäre der HORNBACH Onlineshop vermutlich nicht so attraktiv. Eine Beziehung auf Augenhöhe seit nunmehr 10 Jahren. Warum es damals zur Zusammenarbeit kam und was Unic als zuverlässigen Projektpartner auszeichnet, erzählt uns Gerd Heinssen, langjähriger Ansprechpartner für Unic bei HORNBACH, im Interview.

Interview mit Gerd Heinssen von HORNBACH

Herr Heinssen, welche Funktion hatten Sie im Projekt?

Gerd Heinssen: Bereits seit 2009 treibe ich das Thema E-Commerce bei Hornbach mit voran und war auch damals bei der Initialisierung der Zusammenarbeit mit Unic involviert. Unter anderem verantwortete ich die Qualitätssicherung und das Testing, die Releaseplanung und das Partnermanagement.

Es gibt viele Agenturen auf dem Markt. Gerade als eines der führenden Unternehmen der Bau- und Gartenmarktbranche hatten Sie sicherlich reichlich Auswahl. Warum hat man sich damals für Unic entschieden?

Gerd Heinssen: Der Start des E-Commerce-Projekts bedeutete für HORNBACH zunächst die Evaluation eines geeigneten Product-Information-Management-Systems. In dieser Phase nutzten wir bereits die Unterstützung durch Unic, wohlwissend, dass Unic über ausreichend Ressourcen und Know-how verfügt, ein mögliches Implementierungsprojekt stemmen zu können. Es folgten die gemeinsame Erstellung einer entsprechenden Shortlist und die Auswahl von Hybris. Die anschliessende Evaluation einer geeigneten Onlineshop-Lösung wurde ebenfalls von Unic begleitet. Unic verantwortete hierbei in erster Linie Backend-Themen.

Aufgrund des überzeugenden Gesamtpakets aus Skillset der Mitarbeiter, Unternehmenskultur und kaufmännischem Angebot wurde Unic schließlich über die PIM-Implementierung hinaus unser Partner für die Entwicklung des Onlineshops.

Sie haben eben bereits ein paar Punkte genannt, die die Zusammenarbeit mit Unic gekennzeichnet haben. Welche Punkte haben Sie noch überzeugt?

Gerd Heinssen: Von Anfang an zeigte uns Unic, dass ein Interesse an einer langjährigen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit besteht. Die Leidenschaft für E-Commerce-Projekte war direkt an spürbar und ging sogar so weit, dass mit der Standortgründung in Karlsruhe die Nähe zu uns als Kunde und somit eine intensive Zusammenarbeit gewährleistet und ein langfristiges Commitment signalisiert wurde. Zudem hat uns die standortübergreifenden Synergien bei Unic schon damals gut gefallen.

Bis zur Eröffnung des Standorts in Karlsruhe wurden wir von Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Niederlassungen betreut, was gut funktioniert hat. Ziel war es immer, die besten Mitarbeiter für die jeweiligen Fragestellungen im Projekt zu integrieren. Dank der offenen und ehrlichen Kultur bei Unic werden Themen konstruktiv, lösungsorientiert und auf Augenhöhe angegangen. Wenn es Probleme gab, hat weder HORNBACH noch Unic ein Blatt vor den Mund genommen, was sehr wichtig ist für eine langjährig angelegte Zusammenarbeit.

Zudem wurde während des Projekts Fachwissen fortlaufend geteilt, um bestmöglich Hand in Hand zu arbeiten. Es war von Anfang an klar, dass HORNBACH selbst Ressourcen aufbauen wird, um den Onlineshop eigenständig zu betreiben. Hier hat Unic ebenfalls Wissen weitergegeben und unsere Leute gecoacht – getreu dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe.

Unic nimmt immer die Perspektive des Kunden ein.

Mit welcher Kompetenz war bzw. ist Unic am E-Shop beteiligt?

Gerd Heinssen: Unic bietet ein sehr breites Portfolio an, was HORNBACH umfassend profitieren konnte. Zunächst war Unic mit der Evaluierung der Software-Lösung des Product-Information-Management-Systems und der Konzeption und Umsetzung des Onlineshops betraut. Später kamen die Bereiche der Hybris-Backend-Entwicklung und die Shop-Frontend-Entwicklung dazu. Auch beispielsweise beim Prüfen der Server Set-Ups, der Optimierung von Konfigurationen oder beim Bug-Fixing war Unic erster Ansprechpartner. Zudem konnten wir auch generell bei Fragestellungen rund um die Infrastruktur und den Betrieb der Webshop-Lösung auf Unic zählen.

Wie wurden innovative Ideen und Funktionen identifiziert?

Gerd Heinssen: Wir haben bei HORNBACH ein sehr hohes Augenmerk darauf, welche Features unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Im gegenseitigen Austausch haben Unic und wir immer versucht, die bestmögliche Lösung hinsichtlich der technischen Realisierung zu finden. Losgelöst vom operativen Geschäft gewährte uns Unic stets Einblicke in ihr Portfolio. Diese Erfahrungsberichte und Blicke über den Tellerrand befruchteten natürlich die Zusammenarbeit, gerade da seitens Unic oft innovative Themen forciert und vorangetrieben wurden, die im Tagesgeschäft manchmal untergehen.

Bei jedem Projekt gibt es auch Hürden. Wie wurden diese gemeistert?

Gerd Heinssen: In der Anfangszeit hatten wir durchaus die eine oder andere Herausforderung, wahrscheinlich hauptsächlich bedingt durch die damalige Vorgehensweise eines "wasserfallorientierten" Projekts mit seltenen und dafür umfangreichen Go-Live-Terminen. In den intensiven Projektphasen wird die Unternehmenskultur von Unic sichtbar: offene und wertschätzende Kommunikation, konstruktive Diskussionen und immer die Bedürfnisse des Kunde im Blick. Man hat sich an einen Tisch gesetzt, Probleme angeschaut und ein Commitment getroffen, für das beide Parteien Verantwortung übernahmen. Die gemeinsame Lösungsfindung war sehr wichtig.

Und zu guter Letzt: Beschreiben Sie Unic als Dienstleister in 3 Worten.

Gerd Heinssen: Partnerschaftlich, kompetent und zuverlässig.

Wir bedanken uns bei Herrn Heinssen für dieses Interview und bei HORNBACH für die vergangenen 10 Jahre Vertrauen und Zusammenarbeit.

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