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Unic goes Holacracy

Reorganisationen gehören zum Unternehmensalltag. Je grösser das Unternehmen, je stärker sein Wachstum, desto häufiger die Reorganisationen. Unic geht nun einen radikalen Schritt, und zwar Richtung Holacracy.

Reorganisationen gehören zum Unternehmensalltag. Je grösser das Unternehmen, je stärker sein Wachstum, desto häufiger die Reorganisationen.

Als wir im letzten Jahr begannen, uns strategisch mit dem sich schnell wandelnden Markt zu beschäftigen, war die Reorganisation schon Programm. Was haben wir in den letzten Jahren über Silos und Gärtchen (Business Units und Organisationseinheiten) diskutiert. Eine Organisation die lebt, versucht sich ständig zu verbessern.

Als wir 1996 Unic zu viert gründeten, waren wir ohne Titel unterwegs – sozusagen «responsiv». Nach zwei Jahren, wollten auch wir uns organisieren. Wir haben abgetrennte Rollen und Funktionen und darunter die entsprechenden Teams definiert. Die Business Units wie sie heute sind, wurden 2005 erfunden, trugen die Namen 1, 2 und 3 und hatten Schnellboote als Logo. Wir waren 68 Mitarbeitende, die Projekte fanden meist in einer Business Unit statt und die Verantwortlichkeiten waren klar. Heute – Unic ist unterdessen über dreimal so gross –  sind die Projekte interdisziplinärer geworden, eine Vielzahl von Mitarbeitende sind involviert, eine Vielzahl von Freigabestufen müssen durchlaufen werden und diverse Abstimmungsrunden finden statt.

Typisch für Unternehmen mit einer traditionellen Organisationsstruktur. Mit dem Wachstum werden komplexe Hierarchie-Stufen hinderlich für das Tagesgeschäft. Wie ineffizient solche Organisationsformen sein können, zeigt die Realität bei zahlreichen Unternehmen.

Unic ist anders:

Mit der „Holacracy“ begehen wir einen mutigen und revolutionären Schritt in die Zukunft. Wir legen uns neue Regeln und Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit zu. Die Mitarbeitenden sind Partner der Organisation und wissen, was gut und richtig für die jeweilige Rolle ist. Wir werden neue Spielregeln lernen, die unsere gemeinsame Arbeit von Politik, Eskalation und klassischem Top-Down-Management befreien soll. Und uns damit ermöglichen soll, freier und selbstbestimmter aufzutreten. Und mehr Tore zu schiessen. Schöne vor allem. Und solche, welche uns Jubeln lassen. Denn Arbeit ist dann am schönsten, wenn sie erfolgreich ist und Spass macht.

Unsere Erfahrungen mit der neuen Europäischen Datenschutzverordnung DSGVO

Fritz von Allmen ist seit 2018 Datenschutzbeauftragter der Unic. Er besitzt den Fachkundeausweis als betrieblicher Datenschutzbeauftragter des Branchenverbandes Bitkom Akademie. Dieser qualifiziert ihn dazu, Unic und ihre Kunden zu datenschutzrechtlichen Fragestellungen zu beraten. Als Chief Information Security Officer bei Unic ist er mit dem Thema Informationssicherheit vertraut und setzt sich tagtäglich für den Schutz von Daten bei Unic ein. Im Interview gibt er uns Auskunft darüber, was seine Erfahrungen mit der neuen Europäischen Datenschutzverordnung DSGVO drei Monate nach Inkrafttreten sind.

Von realen Rollen und Spannungen – aus der Holacracy-Praxis bei Unic – Teil 3

Unic hat Holacracy eingeführt. Und nun? In mehreren Blog-Beiträgen gebe ich einen Einblick in diese grosse Veränderung und bringe Fragen/Meinungen auf, welche es in der neuen Organisations- und Arbeitsform zu diskutieren und zu lösen gilt.

Den folgenden Fragen gehe ich im dritten Artikel nach: Wie gehen wir damit um, dass wir uns plötzlich nicht mehr zu allem und jedem äussern müssen und dürfen? Und wie kann Holacracy dabei helfen, den Gegensatz zwischen Verlässlichkeit und Anpassungsfähigkeit zu überwinden?