little Fooby Digitales Kochstudio fürs gemeinsame Kochen

Der Schweizer Detailhändler Coop formulierte als Ziel, Familien mit Kindern für das gemeinsame Kochen zu motivieren sowie den korrekten Umgang mit Lebensmitteln in den Fokus zu rücken. Hauseigene Produktplatzierungen wie auch klassisches Crossselling waren dabei tabu.

Mit «little FOOBY», dem Ableger von FOOBY, realisiert das Unternehmen wesentlich mehr als nur eine marketingtechnisch perfekte Kundenbindung. Das Unternehmen definiert den Begriff Conversion völlig neu, lässt Kinderherzen höherschlagen und schafft so mitten in der Corona-Pandemie einen Mehrwert für Familien im Homeoffice.

Leistungen von Unic: User Experience, Responsive Design, Usability, Frontend Development und Newsletter-Design.

Kunde
Coop Genossenschaft
Kunde seit
2009
Go-Live
März 2020
Website
littlefooby.ch
  • 220+ kindergerechte Rezepte
  • 3 Schwierigkeitsstufen
  • 55'058 Likes bei den Rezepten
  • 5 Monate Projektdauer bis Go-live

Kindergerechtes Look & Feel

Auf der Startseite wird klar: Bei little FOOBY dreht sich alles um den Kochspass mit Kindern. Feine und kindergerechte Rezepte sind in der Welt von little FOOBY genauso leicht auffindbar wie das digitale Kochstudio «Kleine Kochwelt» mit  Küchentricks und praktischem Kochwissen. Das speziell für Kinder entwickelte Look & Feel rückt dabei das gemeinsame Kochen in den Fokus.

Die Herausforderung lag im Detail oder vielmehr in der Zielgruppe. So beanspruchen kinderspezifische Inhalte einen altersgerechten Ansatz. Design und Bildsprache bedürfen einer leicht verständlichen Visualisierung. Nach dem Adaptieren des little FOOBY Designs von Valencia in die digitale Plattform von FOOBY, war zudem bei der Usability eine pädagogische Sensibilität gefragt.

Zur Auswahl – drei Schwierigkeitsstufen

Die Schwierigkeitsstufen der Rezepte erfolgen nach den individuellen Fähigkeiten der Kinder, nicht nach Alter. Hierfür stehen den Protagonisten drei Fähigkeitsstufen zur Auswahl: Jungköche, Chefköche und Meisterköche. Jedes Level hat hier seine eigene, eindeutige Farbe, damit die Schwierigkeit sofort auf jedem Rezept visuell erkennbar ist.

Jungköche rühren und vermischen Zutaten, dekorieren das Essen. Chefköche und Meisterköche dagegen dürfen unter Aufsicht entweder rüsten oder anbraten. Die Anforderungen sind auf der Startseite in verschiedenen Farben erklärt und innerhalb des Rezeptes als kindgerechter Arbeitsschritt farblich hervorgehoben: An diesen Stellen übernehmen die Kids.

Schritt für Schritt und illustriert

Die erwähnten Arbeitsschritte sind nicht nur farbig markiert, sondern auch die dafür benötigten Küchenutensilien sind illustriert. Leicht verständliche Rezepttexte verdeutlichen in übersichtlichen Schritten die To-dos sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Flankiert werden sie zusätzlich mit Step-by-Step-Bildern. Das von den Eltern begleitende Kochen ist greifbar. Die Kinder fühlen sich während des Kochspasses abgeholt.

Das digitale Kochstudio

Wie fördern Eltern den Lern- sowie Spieltrieb eines Kindes? Wie binde ich als Elternteil gleichermassen moderne Arbeitswelten wie Notebook, Smartphone und Tablet mit ein? Unter der Rubrik «Kleine Kochwelt» illustriert little FOOBY nebst Rezepten spielerisch verschiedenste Wissensblöcke rund ums Kochen. Warum ist beispielsweise Gemüse gesund? Was ist Geschmack? Welche Backutensilien gibt es? Was ist vor dem Backen zu beachten? Gibt es beispielsweise Regeln in der Küche? Hilfreiche Rezeptvideos, Infografiken sowie spannende Kochgeschichten bereichern den Fundus.

Kochspass und die Liebe zum Detail

little FOOBY ist bestückt mit feinen inhaltlichen Nuancen. Dieses spiegelt sich besonders in den Features wider. So erweitern die erwähnten Schwierigkeitsgrade gleichzeitig als Filterfunktion die Suche nach Rezepten. Klickt sich das Erwachsenen-Kind-Kochteam in eine Anleitung, erscheinen zunächst übersichtlich die Zubereitungszeit, die Kilokalorien pro Person sowie die benötigen Utensilien. Eltern können bei Bedarf die benötigten Zutaten den Gästen anpassen und mengenmässig skalieren lassen. Die benötigten Mengenangaben verändern sich automatisch.

Und los gehts – Eltern starten gemeinsam mit den Kids den Kochmodus und manövrieren sich durch die Kochabschnitte. Hervorzuheben sind dabei die Checklisten. Das Team setzt bei einem abgeschlossenen Arbeitsschritt oder den zusammengestellten Utensilien jeweils seine Häkchen. Im Anschluss folgen die bebilderten sowie beschriebenen Kochschritte im «Schritt-1-von-4-Prinzip».

Die Druckausgabe der Welt von little FOOBY

Ein für die Community wichtiger Aspekt war und ist der Ausdruck von Rezepten. Dieser steht im Anschluss als Vorlage im Design der Plattform zur Verfügung. Auch die für die Kinder farbig hervorgehobenen Arbeitsschritte fehlen nicht – sprich, die Kids erhalten eine Printausgabe der Welt von little FOOBY.

Zielgruppen-Conversion mal anders

Coop kreierte eine eigene Marke und zauberte parallel eine nutzenstiftende Symbiose zwischen sich und seine Kunden. Die Interaktionen der Anwender*innen stehen im Fokus – Produktwerbung sucht man vergebens. Einen sichtbaren Conversion-Pfad, der direkt zum Kauf anregt, gibt es nicht. Die Marke Coop ist zwar auf der Seite sowie auf verschiedenen Kanälen präsent, zeigt sich aber erst auf Tun der Eltern.

Lediglich ein Button unter dem Rezept ermöglicht es, die Zutaten online bei coop.ch zu bestellen. Ihre Zusammenstellung erfolgt mit einem Klick automatisch. Für die Nutzung der Plattform samt Features ist eine Bestellung keine Voraussetzung.

Touchpoints – stationärer Handel & die Supercard-ID

Natürlich ist auch der stationäre Handel ein Teil der Welt von little FOOBY. So sind in den Eingangsbereichen der Filialen Aufsteller installiert, die mit Rezeptkarten auf little FOOBY hinweisen. Die Besucher*innen dürfen aus zwei Kärtchen wählen und via QR-Code direkt mit der digitalen Welt von little FOOBY interagieren. Die Rezepte wechseln monatlich.

Eltern können sich zudem über die hauseigene Supercard-ID auf dem Portal anmelden. Vorteil: Die meisten Coop-Kunden*innen nutzen diese Möglichkeit der Kundenbindung bereits, um etwa Rabatte beim Einkauf zu erhalten. Die Card ist aber nicht zwingend notwendig. Sie wird lediglich benötigt, wenn die Kund*innen ihre Inhalte in eigenen Kochbüchern abspeichern möchten, die sie dann auf allen Geräten abrufen können.

Technologie

Das Projekt basiert auf dem Framework VanillaJS, bei dem die Schnittstelle JSON-basierend über den Adobe Experience Manager (AEM) abgewickelt wird. 

little FOOBY via iOS- und Android-App

Sämtliche Rezepte von little FOOBY sind in die bestehende Applikation von FOOBY in einer eigenen Sektion integriert. Die Anwender*innen entscheiden selbst, ob sie die Inhalte angezeigt bekommen. So verfügt die App über einen Filter, beispielsweise Rezepte von little FOOBY zu berücksichtigen.

Wir entwickeln little FOOBY weiter. Neue Inhalte und Learnings fliessen in little FOOBY ein und optimieren den Kochspass für die Kinder und deren Eltern.

Usability

Wir sind die Nummer 1 in der Kategorie Usability.

Frontend-Entwicklung

Wir bauen für Sie ein flexibles, barrierefreies, performantes und responsives Frontend.

E-Mail-Marketing

Nutzen Sie in Ihrem Direct Marketing die Möglichkeiten des E-Mail-Marketings und schöpfen Sie das Potenzial voll aus.

Fooby Touchpoint Integration

Wir sorgten mit der technischen Implementierung auf dem Adobe Experience Manager (AEM) für die reibungslose User Journey.