Doppelte Masternomination von Unic am Best of Swiss Web 2026
Betty Bossi und Switzerland Travel Centre – beide sind für den Titel «Master of Swiss Web 2026» nominiert. Und das sind nicht die einzigen Unic-Projekte, die am 16. April in Dübendorf glänzen könnten: Auch ETH Zürich und Jungfraubahnen stehen auf der Shortlist. Unic ist beim BOSW bereits fünffacher Master-Gewinner – und Doppelnominationen kennen wir.
In Kürze
Die Projekte Betty Bossi und Switzerland Travel Centre sind beide für den Master of Swiss Web 2026 nominiert – aus 317 Einreichungen.
Insgesamt vier Unic-Projekte stehen auf der Shortlist: Betty Bossi, Switzerland Travel Centre, ETH Zürich und Jungfraubahnen.
Betty Bossi: In 19 Sprints vereinte Unic drei getrennte Systeme zu einer nahtlosen Customer Experience für 2,1 Millionen monatliche Nutzer:innen.
Switzerland Travel Centre: Headless-Architektur und nahtlose Buchungsintegration schaffen eine überzeugende Alternative zu globalen Reiseplattformen.
Das Publikumsvoting für den Master startet am 17. März – Abstimmen via Netzticker-Newsletter (Anmeldung bis 16. März).
Doppelnomination – bei Unic fast schon Gewohnheit
Seit 26 Jahren zeichnet Best of Swiss Web die besten digitalen Projekte der Schweiz aus. Den Masterkandidaten kommt besondere Bedeutung zu: Aus 317 Einreichungen wählt die Fachjury nur zehn Projekte für die Masterrunde. Zwei davon kommen von Unic.
Für Unic ist das kein Novum. Beim BOSW haben wir bisher fünfmal den Master-Titel gewonnen – mehr als jede andere Schweizer Agentur. Und Doppelkandidaturen kennen wir auch: 2021 standen der Flughafen Zürich und CSS Versicherung gleichzeitig in der Masterrunde; CSS gewann. Im November 2025 holten beim Schwester-Wettbewerb Best of Swiss Apps die 20 Minuten App und die Nordic-Challenge «Alle laufen lang» von Graubünden Ferien beide Gold. Jetzt wiederholt sich das Muster beim BOSW 2026 mit Betty Bossi und Switzerland Travel Centre.
Betty Bossi: Drei Welten werden eins
2,1 Millionen Menschen besuchen bettybossi.ch jeden Monat. Das ist eine beeindruckende Reichweite, aber sie allein reicht nicht. Als Unic 2022 mit dem Projekt begann, war die Ausgangslage klar: Rezepte, E-Commerce und Magazin funktionierten als drei isolierte Inseln. Eine Nutzerin fand das perfekte Spätzli-Rezept, aber weder der passende Spätzliblitz aus dem Shop noch ergänzende Kochtipps aus dem Magazin tauchten auf. Der Weg von der Inspiration zur Aktion blieb ihr selbst überlassen.
In 19 Sprints nach dem Human-Centered-Design-Prozess entwickelte Unic gemeinsam mit Betty Bossi eine neue Architektur: Contentful als intelligente Verbindungsschicht über den bestehenden Backend-Systemen. Rezeptverwaltung, PIM und ERP blieben bestehen, die Nutzer:innen erleben aber eine vollständig neue Experience. 25'000 Seiten werden mit Next.js als statischem Seitengenerator über ein CDN ausgeliefert. Die Algolia-Suche zeigt Rezepte, Produkte und Magazinartikel in einer einzigen Ergebnisansicht. Und Content-Editoren arbeiten nach dem Atomic Content Model nur noch in einem einzigen System.
Das Jury-Urteil: «Eine überzeugende Verbindung von inspirierendem Content und funktionalem Commerce. Auch die Besucher- und Erfolgskennzahlen bestätigen den Ansatz – ein gelungener Schritt hin zu einer konsequent verzahnten Content- und Commerce-Strategie.»
Switzerland Travel Centre: Buchungsplattform gegen die globalen Grossen
Switzerland Travel Centre, kurz STC, ist der offizielle und grösste Anbieter für Schweiz-Reisen. Die Konkurrenz sind nicht irgendwelche Anbieter: Es sind die grossen globalen Buchungsplattformen mit Millionen von Angeboten, ausgefeiltem Algorithmus-Marketing und riesigen Werbebudgets. In diesem Umfeld kann STC nicht mit mehr gewinnen, nur mit besser.
Der Relaunch, der im März 2025 live ging, setzt genau auf diesen Ansatz. Technisch steht ein Headless-Stack im Zentrum: Drupal 10 als CMS, Nuxt als Frontend, Nezasa als Buchungstool, Cloudflare als CDN. Inhaltlich steht die Kuration im Vordergrund: sorgfältig ausgewählte «Once in a Lifetime»-Erlebnisse, Bildwelten, die Lust auf die Schweiz machen, und eine Buchung, die in wenigen Schritten abgeschlossen ist. Nahtlos integriert sind die verwandten Plattformen swisshotels.com und swissrailways.com.
Das Jury-Urteil: «Intelligente Prozessautomatisierung steigert Effizienz und Vertrauen. Das Resultat sind stark wachsende Buchungszahlen, höhere Umsätze und ein deutlich gesteigerter Warenkorbwert – eine überzeugende Alternative zu globalen Reiseplattformen.»
Auch ETH Zürich und Jungfraubahnen auf der Shortlist
Die doppelte Masternomination wäre allein schon ein starkes Ergebnis. Aber Unic hat 2026 noch mehr auf der Shortlist: ETH Zürich und Jungfraubahnen.
Die Zusammenarbeit mit der ETH Zürich läuft seit 2018 und zeigt, was kontinuierliche Weiterentwicklung bedeutet. 2'500 Autor:innen bewirtschaften über 700 Websites. Unic hat dafür ein Design-System entwickelt, das Konsistenz und redaktionelle Freiheit verbindet: ein einheitliches Grid, ein strukturiertes Farbkonzept, eine neue Navigation und eine Algolia-basierte Suche mit Auto-Suggest für Personen, Veranstaltungen und Inhalte. Alles ohne Big-Bang-Relaunch in kontinuierlichen Releases nach einem Scrum-basierten Prozess.
Beim Projekt für die Jungfraubahnen stand eine ganz andere Herausforderung im Zentrum: Employer Branding. Unter dem Titel «Eiger, Mönch & DU» entstand eine Recruiting-Plattform, die Bewerbenden einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag beim Bergbahnunternehmen gibt: Arbeitsorte entdecken, echte Mitarbeitendenstimmen hören, passende Stellen finden. Das Konzept setzt auf Erlebnisqualität statt Stelleninserate: Wer die Plattform besucht, soll spüren, wie es ist, auf dem Jungfraujoch zu arbeiten und nicht nur lesen, was dazu steht.
Was diese vier Projekte gemeinsam haben
Betty Bossi, Switzerland Travel Centre, ETH Zürich, Jungfraubahnen – vier Branchen, vier Ausgangssituationen, vier unterschiedliche Herausforderungen. Was sie verbindet: In keinem dieser Projekte war die Frage «Welche Technologie setzen wir ein?» der Startpunkt. Der Startpunkt war immer die Frage, wie Menschen eine digitale Erfahrung erleben sollen – und was nötig ist, damit diese Erfahrung stimmig, schnell und vertrauenswürdig wird.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein Ansatz, den Unic über Jahre entwickelt hat und der sich in den Jury-Urteilen dieses Jahres spiegelt.
Jetzt abstimmen – bis am 16. März anmelden
Den Titel «Master of Swiss Web 2026» gewinnt das Projekt mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus Fachjury-Bewertung, Publikumsvoting und Live-Voting an der Award Night. Die Preisverleihung findet am 16. April 2026 in «The Hall» in Dübendorf statt.
Das Publikumsvoting des Netztickers startet am 17. März. Wer mitstimmen möchte, muss sich bis am 16. März für den Newsletter registrieren: www.netzwoche.ch/newsletteranmeldung
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