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«Wir haben mehrmals ganz neue Wege eingeschlagen»

Mathias IndermühleNovember 2020

Was am Projekt am meisten Freude bereitet hat

Herzliche Gratulation zum Sieg bei Best of Swiss Web 2020! Wie fühlt es sich an, an einem Abend den Master-Titel und drei Goldauszeichnungen abzuräumen?

Ich bin begeistert! Die Auszeichnungen zeigen eindrücklich, dass MySwitzerland.com auf allen Ebenen einen neuen Standard setzt: aus technologischer, kreativer und Usability-Sicht. Ich glaube, die Schweiz hat damit eine Plattform, die sie ideal präsentiert. Dass es für uns die vierte Masterboje ist, macht uns natürlich zusätzlichsehr stolz.

Was hat Ihnen am Projekt am meisten Freude bereitet?

Ich habe von Anfang an gespürt, hier entsteht etwas Aussergewöhnliches. Teil dieses Abenteuers zu sein, war ein grosser Ansporn und hat das gesamte Projektteam extrem motiviert. Es war beeindruckend, welche Energie das freigesetzt hat. Alle bei Unic haben ihr Herzblut, ihre Expertise und ihren Enthusiasmus in das Projekt gesteckt. So ist etwas Grossartiges enstanden, das ganz viele Menschen begeistert.

Wie haben Sie sich die Arbeit aufgeteilt?

Im Dreigespann Schweiz Tourismus, Hinderling Volkart und Unic waren die Zusammenarbeit und die Schnittstellen von Anfang an klar. Wir haben uns um die Entwicklung der Softwarelösung basierend  auf Sitecore-Technologien und  den  Auf bau  einer  stabilen  Plattform  gekümmert, die wir nun auch in unserem eigenen Hosting-Center  betreiben.  Bei uns sind die verschiedenen Bestandteile des Projektes zusammengelaufen und wurden in ein Gesamtwerk und den Betrieb überführt. Als Betriebsverantwortlicher habe ich die Aufgabe übernommen, von der Architektur bis heute die weltweite Verfügbarkeit der Lösung sicherzustellen.

Wie lief die Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus?

Die Zusammenarbeit war sehr bereichernd. Ein so grosses Projekt umzusetzen, erfordert viel Vertrauen und Transparenz zwischen den Partnern. Da ist es wichtig, dass eine Kommunikation auf Augenhöhe stattfinden kann. Die Expertise für die digitale Welt und der Innovationsgeist sind aufseiten Schweiz Tourismus sehr gross. Dadurch konnten wir uns gegenseitig challengen und innovative Ideen gemeinsam weiterentwickeln.

Die Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus war sehr bereichernd. Ein so grosses Projekt umzusetzen, erfordert viel Vertrauen und Transparenz zwischen den Partnern.

Mathias Indermühle
Senior System Engineer

Grosse Herausforderungen und knifflige Features

Was waren die grossen Challenges des Projekts?

Schweiz Tourismus hat sich die Aufgabe gesetzt, die Schweiz mit ihrer ganzen Vielfalt der ganzen Welt bestmöglich zu präsentieren. Die schiere Menge an unterschiedlichsten Informationen und Inhalten in diversen Sprachen verfügbar zu machen, dafür mussten wir bezüglich Architektur und Entwicklung neue Wege gehen.

Welche Features waren besonders knifflig – und warum?

Auf der ganzen Seite werden Inhalte sehr dynamisch angezeigt. Die Filter, die der User anwenden kann, um zur richtigen Information zu gelangen, können von den Autoren bei Schweiz Tourismus erweitert und angepasst werden. Diese Funktionalität unter Berücksichtigung der Datenmenge und der grossen Anforderungen an die User-Experience war eine der grösste Herausforderungen für die Entwicklung. Aber auch das Architekturdesign war eine anspruchsvolle Aufgabe: Schweiz Tourismus hat viele Partner, welche die Daten für die Webseite liefern. Hierfür wurde eine spezifische Schnittstelle entworfen, welche die Diversität der Partner berücksichtigt und trotzdem stabil bleibt.

Die schiere Menge an unterschiedlichsten Informationen und Inhalten in diversen Sprachen verfügbar zu machen, dafür mussten wir bezüglich Architektur und Entwicklung neue Wege gehen.

Mathias Indermühle
Senior System Engineer

Learnings & Tipps

Was sind die wichtigsten Lektionen, die Sie während der Umsetzung gelernt haben?

Bei den hohen Anforderungen an die Stabilität und dem Zusammenspiel so vieler unterschiedlicher Systemkomponenten hat es sich gelohnt, sehr früh systematische  Performance-Messung  durchzuführen.  So  konnten wir Schwachstellen frühzeitig identifizieren und zielgerichtet Lösungen finden. Ohne eine tiefe Integration mit den verschiedenen CDN-Providern wäre die weltweite Verfügbarkeit, welche für Schweiz Tourismus zentral ist, nicht möglich. Bei der CDN-Integration mit Sitecore haben wir viel dazugelernt.

Welche Tipps können Sie den Bewerbern für die kommende Ausgabe von Best of Swiss Web mit auf den Weg geben?

Eine klare Vision und eine konsequente Orientierung daran zahlen sich aus. Die hohen Ambitionen haben das Abenteuer zu einem Herzensprojekt für alle Beteiligten gemacht, mit dem sich jeder und jede Einzelne ganz stark identifiziert hat.

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