Customer Experience: Motor im Manufacturing

Warum digitale Kundenlösungen bei Herstellern über Wachstum entscheiden

Für Manufacturing-Unternehmen wird die Qualität dieser Kundenerlebnisse zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Nicht weil das Produkt unwichtig geworden wäre, sondern weil Kund:innen heute erwarten, dass digitale Services, Self-Service-Portale und proaktive Kommunikation genauso reibungslos funktionieren wie die Maschine selbst. B2B-Kund:innen übertragen Erwartungen aus dem B2C-Bereich auf ihre geschäftlichen Interaktionen: intuitive Oberflächen, transparente Prozesse, Informationen rund um die Uhr.

Gleichzeitig steigt die Komplexität. Technische Dokumentationen in mehreren Sprachen, kundenspezifische Preise und Sortimente, Integration in ERP- und Procurement-Systeme. All das muss digital abgebildet werden. Und es muss für verschiedene Rollen funktionieren: Entscheider:innen brauchen andere Informationen als Wartungstechniker, Einkäufer:innen andere als Konstrukteure.

In diesem Dossier teilen wir, was wir bei Unic aus der Arbeit mit Manufacturing-Unternehmen über digitale Kundenlösungen gelernt haben. Wir teilen Erfahrungen aus konkreten Projekten, wo es schwierig war und welche Lösungen entstanden sind.

Jörg NölkeDezember 2025

Typische CX-Herausforderungen im Manufacturing: Warum Technologie allein nicht reicht

Viele negative Kundenerlebnisse im Manufacturing entstehen nicht durch fehlende Technologie, sondern durch fragmentierte Systemlandschaften, organisatorische Silos und fehlende End-to-End-Sicht auf die Customer Journey. Wir zeigen, wo die strukturellen Ursachen liegen und wie Unternehmen diese gezielt angehen können.

Typische CX-Herausforderungen im Manufacturing: Warum Technologie allein nicht reicht

Unsere Fachartikel zu digitalen Kundenlösungen im Manufacturing

Unsere Expert:innen teilen Wissen rund um Customer Experience im Manufacturing: in Fachartikeln, Leitfäden und Praxisbeiträgen. Jeder Beitrag beleuchtet einen spezifischen Aspekt, von strategischen Grundlagen über organisatorische Herausforderungen bis hin zu konkreten digitalen Lösungen. Die Artikel basieren auf Erfahrungen aus unseren Projekten mit Fertigungsunternehmen und werden laufend ergänzt.

Aaron ApeltMärz 2026

Download Leitfaden: Von Produktdaten zu Produkterlebnissen

Viele herstellende Unternehmen haben ihre Produktdaten im Griff: gepflegt im ERP, strukturiert im PDM, intern gut zugänglich. Und trotzdem stockt es, sobald diese Daten nach außen gehen sollen. Im Kundenportal fehlen Kontextinformationen. Auf dem Marktplatz wirken die Inhalte generisch. Im Vertrieb behelfen sich die Mitarbeitenden mit eigenen Excel-Listen. Technische Daten sind die Grundlage – aber kein Verkaufsargument.

Von Produktdaten zu Produkterlebnissen

Jörg NölkeDezember 2025

Warum Customer Experience im Manufacturing neu gedacht werden muss

Manufacturing-Unternehmen digitalisieren – doch Kundenerlebnisse bleiben oft Stückwerk. Der Wandel vom Produktanbieter zum Lösungspartner erfordert neue Touchpoints, integrierte Kundenportale und ein Umdenken im Vertrieb. Warum Customer Experience zum strategischen Hebel im Manufacturing wird.

Warum Customer Experience im Manufacturing neu gedacht werden muss
Zwei Ingenieur:innen mit Schutzhelmen stehen in einer Produktionshalle und betrachten gemeinsam ein Tablet, während sie industrielle Anlagen im Hintergrund überwachen.

Jörg NölkeFebruar 2026

Kundenportale, E-Commerce und Content-Plattformen

Kundenportale, E-Commerce-Plattformen und Content-Management-Systeme bilden die Grundlage moderner Customer Experience im Manufacturing. Der Beitrag zeigt, wie Self-Service, Ersatzteilshops, ERP-Integration und personalisierte Content-Plattformen zusammenspielen. Anhand praktischer Beispiele wird deutlich, warum Datenintegration, Produktkonfiguration und technische Dokumentation entscheidend für erfolgreiche digitale Kundenlösungen sind.

Kundenportale, E-Commerce und Content-Plattformen

Jörg NölkeJanuar 2026

Buying Center im Manufacturing verstehen: Warum digitale Lösungen ohne Rollenverständnis scheitern

Im Manufacturing entscheiden Buying Center über Investitionen – mit unterschiedlichen Erwartungen an digitale Touchpoints. Wer Kundenportale oder E-Commerce nur für eine Rolle gestaltet, scheitert. Der Beitrag zeigt, warum rollenspezifische Informationen, Navigation und Services entscheidend für erfolgreiche digitale Lösungen sind.

Buying Center im Manufacturing verstehen: Warum digitale Lösungen ohne Rollenverständnis scheitern

Was wir aus Manufacturing-Projekten mitbringen

Bei Unic begleiten wir herstellende Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung digitaler Kundenlösungen – von der strategischen Analyse bis zum Go-Live und darüber hinaus. Unsere Arbeit umfasst Kundenportale, B2B-E-Commerce-Plattformen, Content-Systeme und die Integration in bestehende ERP-, PIM- und CRM-Landschaften.

Was unsere Projekte auszeichnet: Wir starten nie bei der Technologie, sondern bei den Customer Journeys und den Menschen, die sie durchlaufen. In jedem Projekt führen wir UX-Research mit Endkund:innen durch, analysieren Buying Center und kartieren Systemlandschaften, bevor wir Lösungen konzipieren. Dieser Ansatz führt dazu, dass unsere Lösungen nicht nur technisch funktionieren, sondern tatsächlich genutzt werden.

Die Ergebnisse aus unseren Projekten sprechen für sich: signifikante Reduktion von Vertriebsanfragen durch Self-Service, messbare Umsatzsteigerungen im Ersatzteilgeschäft und NPS-Verbesserungen, die zeigen, dass bessere digitale Touchpoints die gesamte Kundenbeziehung stärken.

Projekt-Beispiele

Screenshot Computer und Mobiltelefon mit www.magenwirth.com geöffnet

MAGENWIRTH Technologies GmbH

Beste Services und Produkte – über alle Touchpoints

Beste Services und Produkte – über alle Touchpoints

Wilhelm Layher GmbH & Co KG

Ein Kundenportal für drei Marken

Ein Kundenportal für drei Marken

Giesecke+Devrient

Essentielle B2B-Features im MVP

Spryker-MVP für G+D – essentielle B2B Shop-Features bereits im MVP
Unterschiedliche Devices von der Website von Swiss Krono.

SWISS KRONO Group

Holzwerkstoffe im digitalen Kauferlebnis

Erfahren Sie, wie der Global Player SWISS KRONO die zunehmenden Anforderungen an den mehrstufigen digitalen Vertrieb gemeistert und mit Unterstützung von Unic ein attraktives Kundenportal gestaltet hat.

Holzwerkstoffe im digitalen Kauferlebnis
Screenshot Computer und Mobiltelefon mit www.hoval.ch geöffnet

Hoval AG

Technologisch neues Level

Im Zuge des SAP-Commerce-Upgrades auf Version 2105 hievten wir neben der technologischen Basis die Shop-Funktionen sowie das Marketing-CMS auf ein neues Niveau.

Technologisch neues Level
Screenshot Mobiltelefon und Computer mit www.plansee.com geöffnet

Plansee HPM

Informationen sind Trumpf

Wie bringt man eine Fülle an Informationen auf einer Corporate Website unter? Beim Kunden Plansee HPM haben wir einfach die Navigationstruktur neu gedacht.

Informationen sind Trumpf
Unterschiedliche Device mit der Website von ROSEN

ROSEN Group

Technologie-Konzern ROSEN setzt auf neue Website-Landschaft

Für die ROSEN Group hat Unic eine Composable DXP mit CMS, DAM und Suche von Sitecore konzipiert und realisiert – Rosen-Group.com ist online.

ROSEN setzt auf neue technologische Website-Landschaft
CERATIZIT Corporate Website Mobile

Ceratizit Group

Produktzugang aus (U)X-Perspektiven

Headless-CMS und modernes UX-Design im Zusammenspiel für ein Industrieunternehmen? CERATIZIT hat beides und spricht unterschiedliche Zielgruppen an.

Produktzugang aus (U)X-Perspektiven

Nicht verpassen: Branchen-Forum | 28. April 2026 | Stuttgart

Customer Experience in der Fertigungsindustrie

Wie gestalten führende Industrieunternehmen Customer Experience — strategisch, organisatorisch, digital? Mit Praxiseinblicken von Endress+Hauser, Meier Tobler und Swiss Krono Group. Plätze sind begrenzt.

Wo Manufacturing CX auf digitale Zukunft trifft

Kundeninteraktion systematisch optimieren

Wir unterstützen Sie dabei, Customer Journeys zu analysieren, Use Cases zu priorisieren und eine Roadmap für die Weiterentwicklung Ihrer digitalen Kundenlösungen zu entwickeln.

Wir sind da für Sie!

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Stefanie Berger
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Stephan Handschin
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Philippe Surber
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Jörg Nölke
Gerrit Taaks
Gerrit Taaks

Häufige Fragen zu Customer Experience im Manufacturing

Was ist Customer Experience im Manufacturing? 

Customer Experience ist die subjektive Wahrnehmung eines Kunden, die aus allen Interaktionen mit einem Manufacturing-Unternehmen entsteht – über Produkte, Services, digitale und menschliche Touchpoints hinweg. Sie umfasst alle Phasen vom ersten Kontakt über den Kaufprozess bis zur Nutzung, Wartung und möglichen Wiederbeschaffung. 

Kann Customer Experience gestaltet werden? 

Customer Experience selbst kann nicht direkt gestaltet werden, da sie eine subjektive Wahrnehmung des Kunden ist. Gestaltbar sind Touchpoints, Prozesse, Inhalte und Services, die Kundenerlebnisse ermöglichen und beeinflussen. Der Fokus liegt auf der systematischen Verbesserung dieser Elemente entlang relevanter Customer Journeys. 

Was beeinflusst Kundenerlebnisse im Manufacturing besonders stark? 

Besonders prägend sind digitale Touchpoints wie Kundenportale, Serviceprozesse, E-Commerce-Lösungen und IIoT-basierte Services rund um Maschinen und Shopfloor. Auch die Konsistenz zwischen verschiedenen Kanälen, die Verfügbarkeit relevanter Informationen und die Qualität persönlicher Interaktionen mit Vertrieb und Service beeinflussen die Wahrnehmung erheblich. 

Warum sind Touchpoints so entscheidend für das Kundenerlebnis?

Touchpoints sind die Orte, an denen Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen stattfindet. Ihre Qualität, Konsistenz und Relevanz bestimmen, wie Kunden die Zusammenarbeit wahrnehmen. Jeder Touchpoint beeinflusst das entstehende Gesamterlebnis – positiv oder negativ. 

Welche Rolle spielen digitale Kundenlösungen? 

Digitale Kundenlösungen bündeln Touchpoints und machen komplexe Produkte und Services nutzbar. Sie sind zentrale Enabler positiver Kundenerlebnisse, weil sie Self-Service ermöglichen, Transparenz schaffen, Prozesse beschleunigen und personalisierte Interaktionen erlauben. 

Wie hängen Buying Center und Kundenerlebnisse zusammen? 

Da in industriellen Kaufprozessen in der Regel mehrere Rollen beteiligt sind, entstehen Kundenerlebnisse rollenspezifisch. Ein Entscheider erlebt die Interaktion anders als ein Anwender oder Einkäufer. Touchpoints müssen daher unterschiedliche Informations- und Nutzungskontexte berücksichtigen, um für alle Beteiligten relevant zu sein. 

Wie verändern Servitization und IIoT Kundenerlebnisse? 

Sie ermöglichen proaktive, datenbasierte Services. Kunden erleben höhere Transparenz über den Zustand ihrer Anlagen und Maschinen, Verlässlichkeit durch vorausschauende Wartung und bessere Planbarkeit ihres Betriebs – sofern diese Services über geeignete Touchpoints zugänglich gemacht werden. 

Warum scheitern viele CX-Initiativen? 

Viele Initiativen scheitern, weil versucht wird, Customer Experience direkt zu gestalten, statt Touchpoints, Wertströme (Value Streams) und Verantwortlichkeiten systematisch zu verbessern. Weitere häufige Gründe sind organisatorische Silos, unzureichende Ressourcen und mangelnde Messbarkeit von Erfolg. 

Was unterscheidet erfolgreiche CX-Transformation im Manufacturing? 

Erfolgreiche Transformationen zeichnen sich durch klare Priorisierung, konsequente Kundenorientierung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und iteratives Vorgehen aus. Sie liefern kontinuierlich Business Value, messen Fortschritte anhand konkreter KPIs und befähigen die Organisation zur eigenständigen Weiterentwicklung. 

Wie messe ich den Erfolg von Initiativen zu digitalen Kundenlösungen? 

Erfolg wird auf mehreren Ebenen gemessen: Kundenzufriedenheit (z. B. Net Promoter Score, Customer Satisfaction Score), Verhalten (z. B. Nutzungsraten digitaler Services, Self-Service-Quote), Geschäftsergebnisse (z. B. Umsatzentwicklung, Servicemarge, Kundenbindung) und operative Kennzahlen (z. B. Prozessdurchlaufzeiten, Support-Anfragen, Fehlerquoten).